Lead-Menge ist nicht das Problem. Relevanz ist es. In diesem Vortrag zeigt Sabrina Wurzer, wie datengetriebenes Lead-Scoring Schluss macht mit Qualifizierungswildwuchs und Marketing & Sales endlich auf die gleichen Ziele einschwört.
Preview-Interview: Marketing Automation Day & datengetriebene Lead-Qualifizierung
Datengetriebene Lead-Qualifizierung:
Scoring-Modelle, die Marketing-Leads in echte Sales-Opportunities verwandeln.
Basierend auf Erfahrungen auf wachstumsorientierten B2B-Scale-ups wie has.to.be (Exit: 250 Mio. €) oder myflexbox (75 Mio. € Funding) geht es um echte Umsetzung: Welche Daten zählen? Wie funktioniert smarte Lead-Priorisierung? Und wie wird aus Content Conversion? Für alle, die genug von „viel hilft viel“ haben und anfangen wollen, intelligenter zu arbeiten.

Sabrina Wurzer über die Zukunft der Lead-Qualifizierung
Sabrina, du wirst beim Marketing Automation Day am 25.09.2025 einen Vortrag über „Mehr Leads braucht niemand – Ihr braucht bessere! Datengetriebene Lead-Qualifizierung: Scoring-Modelle, die Marketing-Leads in echte Sales-Opportunities verwandeln“ halten.
Was können sich die Teilnehmer:innen davon erwarten?
Wer glaubt, Lead-Scoring sei eine technische Spielerei fürs CRM, wird nach meinem Vortrag anders denken. Ich zeige, wie man mit datenbasierten Scoring-Modellen aus einer Flut von Leads die wirklich heißen Kontakte filtert und Sales genau dann ins Spiel bringt, wenn die Abschlusswahrscheinlichkeit am höchsten ist.
Das ist kein Theoriekonstrukt, sondern basiert auf jahrelanger echter Umsetzung in schnell wachsenden B2B-Scale-ups: Bei has.to.be habe ich das Unternehmen für einen 250-Millionen-Euro-Exit positioniert und das Growth-Marketing getrieben, bei myflexbox die Story für eine 75-Millionen-Euro-Finanzierungsrunde mit aufgebaut und auch bei STABL Energy zeigen wir gerade, wie datengetriebenes Marketing Sales-Prozesse verändert.
Wer kommen sollte? Alle, die keine Lust mehr auf irrelevante Leads, interne Grabenkämpfe und schlechte Conversion Rates haben und stattdessen ein Marketing aufbauen wollen, das wirklich Umsatz macht.
Uns ist es beim DMVÖ wichtig, dass die Besucher:innen des MAS Day Impulse erhalten, aber auch praktisches Wissen direkt mitnehmen und im eigenen Unternehmen einsetzen können. Was wären so die 1-3 Key Take-aways, die man sich von deinem Vortrag erwarten kann?
Die zentrale Botschaft: Lead-Scoring ist kein Nice-to-have, es ist das fehlende Bindeglied zwischen gutem Marketing und echtem Vertriebserfolg. Teilnehmer:innen lernen, wie man ein Scoring-Modell so aufsetzt, dass es nicht in irgendeinem Tool versauert, sondern konkrete Entscheidungen in Marketing und Sales auslöst. Ich zeige, welche Daten wirklich zählen und wie man sie smart erfasst, gewichtet und automatisiert auswertet.
Und vor allem: Wie ein gemeinsames Verständnis zwischen Marketing und Vertrieb entsteht. Denn ohne klar definierte Übergaben, Zielkundenprofile und Bewertungskriterien schießt Marketing weiter ins Blaue und Sales muss es ausbaden.
Du hast Marketing Automation in deinem Unternehmen selbst im Einsatz. Wenn du dir vorstellst, dass du plötzlich in einem anderen Unternehmen arbeiten würdest, in dem Marketing Automation nicht im Einsatz ist: Was wären die Dinge, die du am meisten vermissen oder die dich am meisten stören würden?
Ganz ehrlich: Ich würde durchdrehen. Wenn ich nicht auf Knopfdruck sehen kann, wo welcher Lead steht, wie heiß er ist und was ihn interessiert, arbeite ich blind. Ohne Marketing Automation müsste ich jeden einzelnen Kontakt manuell bewerten, nachfassen, sortieren, völlig unskalierbar. Ich wüsste nicht, ob mein Content wirkt. Ob E-Mails gelesen, Whitepaper geladen oder Webinare besucht werden, alles bleibt ein schwarzes Loch. Ohne Automation fühlt sich Marketing schnell wie ein Selbstzweck an. Mit ihr wird es messbar, relevant und wirkungsvoll.
Gibt es auch etwas, das dich an Marketing Automation so richtig stört? Etwas, das du komplett anders machen würdest oder dir vor der Einführung ganz anders vorgestellt hast?
Ja, absolut. Marketing Automation kann ein riesiger Rohrkrepierer sein, wenn man’s falsch macht. Was mich stört, ist dieses Tool-First-Mindset: Hauptsache irgendein fancy System ist implementiert, aber keiner weiß, wofür. Ohne klares Ziel, ohne strategische Grundlage und ohne echten Datenfokus wird aus Automation schnell ein teures Puzzle ohne Bild.
Was viele unterschätzen: Ein Scoring-Modell ist keine einmalige Excel-Übung. Es lebt. Es muss gepflegt, angepasst und überprüft werden. Wer das nicht tut, vertraut auf falsche Signale und schadet am Ende mehr, als er hilft.
Abschließende Worte: Die Bühne gehört ganz dir. Gibt es noch etwas, das du loswerden möchtest?
Marketing Automation ist kein Buzzword, sondern Business-Entscheidung. Wer sie richtig einsetzt, sorgt dafür, dass Leads nicht versickern, sondern sauber entwickelt, priorisiert und zur richtigen Zeit übergeben werden. Meine Einladung an alle: Denkt Lead-Qualifizierung nicht als Filter, sondern als Wertschöpfungsprozess. Baut gemeinsam mit Sales echte Kriterien, lasst Daten statt Bauchgefühl sprechen und dann: automatisieren, messen, optimieren. Das ist keine Raketenwissenschaft. Aber es braucht Klarheit, Mut und die Bereitschaft, endlich aufzuhören, einfach „nur Content zu machen“.

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Über Sabrina Wurzer – Marketing, das Umsatz macht

Sabrina Wurzer,
Head of Marketing & Communication, STABL Energy GmbH
Sabrina Wurzer ist Head of Marketing & Communication bei STABL Energy, einem Münchner GreenTech-Scale-up, dass 2nd-life-Batteriespeicher mit modularer Multilevel-Wechselrichter-Technologie in den Fokus setzt und bringt dort Marketing und Sales mit datengetriebener Automation und smarter Lead-Qualifizierung auf Wachstumskurs. Zuvor verantwortete sie die Growth-Marketing-Strategie bei der has.to.be gmbh (Exit: 250 Mio. Euro) und myflexbox GmbH (Finanzierungsrunde: 75 Mio. Euro), zwei Scale-ups, die sie kommunikativ erfolgreich auf die nächsten Unternehmensstufen begleitete. Mit über 15 Jahren Erfahrung im B2B-Bereich steht sie für Marketing, das nicht nur sichtbar ist, sondern Umsatz treibt, strategisch skalierbar und auf Augenhöhe mit Sales.
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