Der Marketing Automation Day 2025 zeigte, wie KI, Daten und Change Management Marketing verändern. Über 150 Teilnehmer:innen erhielten praxisnahe Einblicke und Handlungsempfehlungen von brandREACH, digital advisory und Boom Strategy.
KI, Daten & Change Management im Fokus
Die Co-Innovation Factory wurde am 25. September 2025 erneut zum Zentrum für datengetriebenes Marketing: Der Marketing Automation Day des DMVÖ, powered by brandREACH, zeigte, wie Unternehmen B2B Lead Generation und E-Mail-Nurturing effektiv vorantreiben. Auch Themen wie rechtssicherer Consent und smarter Einsatz von Automatisierung wurden behandelt.
Heute geht es nicht mehr nur um E-Mail-Strecken, sondern um die intelligente Verknüpfung von Daten, KI und Prozessen entlang der gesamten Customer Journey. Die drei Hauptsponsoren des Events – brandREACH, digital advisory, Boom Strategy – lieferten praxisnahe Einblicke und konkrete Handlungsempfehlungen.

Marketing Automation schafft langfristig Mehrwert
Deutlich wurde: Marketing Automation ist längst kein Nischenthema mehr, sondern Grundvoraussetzung für zukunftsfähiges Marketing. KI entfaltet ihre Wirkung nur, wenn sie in konkrete und messbare Use Cases übersetzt wird. Account-Based Marketing (ABM) zwingt Marketing und Sales enger zusammenzuarbeiten und Ziel-Accounts präziser anzusprechen. Ebenso klar war die Botschaft, dass nur mit Change Management die Initiativen erfolgreich sind – klare Prozesse, Verantwortlichkeiten und Schulungen sind entscheidend, damit Automatisierung langfristig Mehrwert schafft. Damit zeigt der DMVÖ: Erfolgreiche Marketing Automation bedeutet, Technologie mit Strategie und Menschen zu verbinden.
Drei Learnings aus dem Marketing Automation Day 2025
1. ABM Quickstart
„60% ihrer Zeit verschwenden Marketing-Teams mit manuellen Prozessen, während nur 3-7% der Leads zu echten Opportunities werden“, analysieren Roman Walther und Moricz Kopitsch von digital advisory die Ergebnisse des Marketing Automation Day. „Der Durchbruch kommt nicht durch mehr Tools, sondern durch systematisches Account-Based Marketing verstärkt mit KI und klaren Prozessen zwischen Sales und Marketing.
Die beiden Managing Partner, die mit ihrer LinkedIn Local Vienna Community über 350 B2B-Profis vernetzt haben, empfehlen einen radikalen Fokus: „Starten Sie mit nur 10 Ziel Accounts, aber machen Sie es richtig: Marketing qualifiziert mit LinkedIn Sales Navigator, Vertrieb bekommt Account-Intelligence statt kalte Leads, und beide Teams arbeiten mit denselben Metriken. „Das reduziert den manuellen Aufwand drastisch und steigert die Lead Qualität spürbar.“
Ihre Handlungsempfehlung aus dem Event: „Vergessen Sie komplexe Account Based Strategien. Drei Wochen, drei Kampagnen, zehn Accounts – mit diesem Quickstart-Ansatz testen Sie systematisch, was funktioniert. Die Teilnehmer haben gesehen: Es geht nicht um Technologie, sondern um zielgerichtete Zusammenarbeit.”

Roman Walther und Moricz Koptisch bei der Breakout-Session zum Thema „ABM Quickstart: Mit drei KI-gestützten LinkedIn-Plays Ihre Top-Accounts aktivieren”.
2. Alltagstaugliche AI Use Cases
„AI darf kein Buzzword bleiben – entscheidend sind konkrete Anwendungsfälle. Schon heute sehen wir, wie automatisierte Lead-Qualifizierung, Content-Personalisierung und KI-gestützte Datenanalyse den Arbeitsalltag erleichtern“, so Michael Vaclav, Co-Founder von brandREACH. Michael Vaclav empfiehlt, Künstliche Intelligenz vor allem dort einzusetzen, wo sie den Arbeitsalltag spürbar erleichtert. Unternehmen sollten konkrete Anwendungsfälle auswählen, die innerhalb weniger Wochen Ergebnisse liefern – etwa die automatisierte Qualifizierung von Leads oder die Personalisierung von Inhalten. Das schafft schnelle Erfolgserlebnisse und sorgt dafür, dass Mitarbeiter:innen die Technologie annehmen.

Michael Vaclav bei seiner Breakout-Session zum Thema „Unsere Top-AI-Use-Cases, die Ihre Automatisierungen in HubSpot vorantreiben”.
3. Change First, AI Second
„Technologie ist nur so gut wie die Organisation, die sie nutzt. Mit KI steigt die Geschwindigkeit der Veränderungen massiv – getrieben durch exponentielle Technologieentwicklung und die immer schnellere Verbreitung neuer Anwendungen. Wer bestehen will, muss sich zu einer Evolutionsorganisation entwickeln: lernfähig, adaptiv und dauerhaft change ready“, betonte Gordan Volaric, Geschäftsführer von Boom Strategy, beim Marketing Automation Day in Wien.
Volaric machte klar: Entscheidend sind nicht Tools, sondern die Menschen und Strukturen dahinter. In seinem Break-out Session stellte er fünf Grundpfeiler vor, an denen Unternehmen arbeiten müssen: Psychologie, Kultur, Führung, Kommunikation und Dynamik. Nur wenn diese Dimensionen gestärkt werden, können Organisationen die wachsende Geschwindigkeit des Wandels nicht nur aushalten, sondern in nachhaltigen Fortschritt übersetzen.

Gordan Volaric bei seiner Breakout-Session zum Thema „Change first, AI second: Die Kunst des Change Managements bei Automation & KI”.
DMVÖ zieht positives Fazit
„Wir freuen uns über den großen Erfolg des Marketing Automation Day 2025. Mit über 150 Teilnehmer:innen, spannenden Keynotes und praxisnahen Einblicken unserer Sponsoren hat das Event gezeigt, dass KI, Daten und Automatisierung nur dann Wirkung entfalten, wenn sie mit klaren Strategien und den richtigen Menschen umgesetzt werden. Die Learnings verdeutlichen: Marketing Automation ist heute ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen. Schon jetzt blicken Michael Vaclav und ich gespannt auf den nächsten Marketing Automation Day 2026“, so Alexandra Vetrovsky-Brychta, Präsidentin des DMVÖ.
Der Marketing Automation Day 2025 in Bildern
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Fotocredit: Abdruck honorarfrei © Nicklas Schnaubelt





























