Wie CRM-Systeme mit KI besser genutzt werden, warum Datenpflege entscheidend ist – und welche Integrationen Marketing & Sales jetzt voranbringen.

CRM-Systeme gehören zum Standard – doch ihr Potenzial ist längst nicht ausgeschöpft. Künstliche Intelligenz, Datensicherheit und nahtlose Integration verändern gerade den Vertrieb. Doch worauf kommt es an?
In der neuesten Folge von „The Voice of B2B Marketing“ wirft Host Julia Pichler gemeinsam mit David Hable, Co-Country Leader Salesforce Österreich, einen Blick darauf, wie KI CRM-Systeme smarter macht, sensible Daten geschützt bleiben – und wie Marketing & Sales ganz konkret davon profitieren können.
Jetzt reinhören und den CRM-Check für dein Team machen!
CRM ist etabliert – aber nicht ausgereizt
Ob Start-ups, KMU oder Konzerne: CRM-Tools sind im B2B angekommen. Doch wie gut sie genutzt werden, ist sehr unterschiedlich. David Hable erklärt: In großen Unternehmen brechen CRMs Silos auf, in kleinen Teams machen sie Prozesse schlanker und schaffen einen zentralen Blick auf Kundendaten.
KI als Turbo – dort, wo sie gebraucht wird
Die größte Chance: Künstliche Intelligenz direkt dort integrieren, wo Vertriebsmitarbeitende arbeiten. Statt KI nur über separate Tools zu nutzen, bringt Salesforce die Unterstützung direkt ins CRM: E-Mails formulieren, Cases zusammenfassen, Empfehlungen geben – genau dort, wo sie gebraucht werden.
Und: Der „Trust Layer“ sorgt dafür, dass sensible Kundendaten verschlüsselt verarbeitet werden und nicht für das Training von LLMs verwendet werden. So bleibt die Balance zwischen Effizienz und Datenschutz gewahrt.
360°-Kundensicht & offene Datenlandschaften
Ein modernes CRM ist nur so gut wie seine Datenbasis. Salesforce setzt daher auf offene Schnittstellen: Mit der Data Cloud können externe Daten eingebunden werden, ohne dass Kopien erstellt werden müssen. So entstehen ganzheitliche Kundenprofile – vom ersten Kontakt über Service bis Marketing und Commerce.
Wie dieser zentrale Datenblick funktioniert? Jetzt im Talk hören!
CRM allein reicht nicht – es braucht Praxis und Kultur
Der größte Stolperstein: Das System ist da, aber die Daten fehlen. David rät: CRM muss gelebte Praxis sein – und Top-Down mitgetragen werden. Wichtige Hebel sind:
- Klare, geteilte KPIs zwischen Marketing & Sales.
- Keine parallelen „Schattenlisten“ in Excel.
- Schulung und Usability.
- Erfolgsbeispiele, die zeigen, dass Datenpflege wirklich etwas bringt.
Schnittstelle LinkedIn: Ein Muss für Lead-Generierung
Gerade in Österreich wird die Integration von LinkedIn Sales Navigator ins CRM immer gefragter. Viele Unternehmen starten jetzt damit, Leads direkt aus LinkedIn ins CRM zu spielen, anzureichern und zu pflegen. In den USA längst Standard, hier noch Luft nach oben – aber mit großem Potenzial.
Der Blick nach vorn: KI & Automatisierung mit kreativen Use Cases
Die Zukunft liegt in Standardprozessen, die einfach per Knopfdruck integriert werden – plus kreativen Anwendungen. David gibt Einblicke in ein Pilotprojekt: Die „Schnitzel-App“ erkennt auf Restaurant-Speisekarten Potenziale für den Vertrieb – automatisiert mit KI.
So werden aus smarten Ideen konkrete Anwendungen, die Zeit sparen – und den Vertrieb messbar besser machen.
CRM ist mehr als ein System: Es ist der Schlüssel zu besseren Daten, mehr Vertrauen und smarterer Zusammenarbeit zwischen Marketing und Sales. Mit KI und cleveren Integrationen wird aus Kundendaten echter Kundenerfolg.
