Von Hyperpersonalisierung im ABM bis zu smarten Sales- und Service-Anwendungen – Michael zeigt, wie AI den Unterschied macht. Warum es manchmal reicht, klein anzufangen, und welche Use Cases sofort Wirkung zeigen, verrät er im Interview.
Preview-Interview: Marketing Automation Day & Break-Out-Session
Michael Vaclav über AI-Integration in HubSpot und praxisnahe Use Cases
AI ist längst mehr als ein Buzzword – doch in vielen Unternehmen bleibt der Einsatz auf die Text- oder Bildgenerierung beschränkt. Dabei steckt gerade in der Kombination von HubSpot und AI enormes Potenzial, um Marketing, Sales und Service spürbar effizienter zu machen.
Beim Marketing Automation Day 2025 gibt Michael Vaclav (brandREACH) in seiner Break-Out-Session einen praxisnahen Einblick, wie einfach implementierbare AI-Use Cases aussehen können – und warum gerade diese den größten Impact im Alltag haben.

Interview: Michael Vaclav zur Break-Out-Session zum Marketing Automation Day
Michael, du wirst am Nachmittag eine Break-Out-Session halten. Kannst du uns verraten, worum es dabei gehen wird und was sich die Teilnehmer:innen erwarten können?
Natürlich. In meiner Break-Out-Session wird es um alltagstaugliche und einfach einzurichtende AI-Use Cases in Kombination mit HubSpot gehen.
Und das aus folgendem Grund: Auf der einen Seite hat HubSpot mit Breeze das eigene CRM für Marketing, Sales & Service mit einer quasi eigenen KI ausgestattet, die unglaublich viele Möglichkeiten bietet und auf der anderen Seite, hat es das CRM für eine direkte Integration mit OpenAI geöffnet. Durch diese Kombination sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt.
Was ich aber häufig sehe, ist, dass die Möglichkeiten zwar vielfältig sind, aber Unternehmen nur wenig bis gar nichts an AI-Funktionen in Ihre Prozesse integrieren, bzw. sich die Nutzung auf die Generierung oder Umformulierung von Texten beschränkt.
Das ist natürlich sehr schade, denn AI kann heute viel mehr als „einfach nur“ Blog Artikel oder Bilder zu produzieren.
Bei brandREACH identifizieren wir neue Use Cases und testen diese in einer sicheren Umgebung, um diese auf Alltagstauglichkeit zu prüfen und dadurch kristallisieren sich Use Cases heraus, die Unternehmen einfach implementieren können und dadurch die Effizienz ihrer täglichen Arbeit dramatisch steigern können.
Einige dieser Use Cases möchte ich in der Break-Out-Session präsentieren und hoffe, dass sie Einzug in den Alltag des Publikums halten.
Uns ist es beim DMVÖ wichtig, dass die Besucher:innen des MAS Day Impulse erhalten, aber auch praktisches Wissen direkt mitnehmen und im eigenen Unternehmen einsetzen können. Was wären so die 1-3 Key Take-aways, die man sich von deinem Vortrag erwarten kann?
Ich möchte ehrlicherweise noch nicht zu viel verraten, aber für Marketing-Teams werde ich jedenfalls einen Use Case vorstellen, wie Hyperpersonalisierung für Account Based Marketing (ABM) mittels AI genutzt werden kann, um Leads noch besser und punktgenauer anzusprechen.
Für Sales wird es einen Use Case geben, der dafür sorgt, dass keine Anrufe mehr ins Leere laufen und Leads direkt Meetings buchen.
Und auch für den Service Bereich möchte ich einen Use Case vorstellen, der alle Mitarbeiter:innen mit relevanten Informationen versorgt, damit Kund:innen besser serviciert werden können.
Natürlich wird es mehr als diese drei Use Cases geben, wichtig ist mir jedenfalls, dass alle Teilnehmer:innen konkret etwas mitnehmen und vielleicht sogar direkt implementieren können.
Marketing Automation ist ein unglaublich breites und interdisziplinäres Feld. Von E-Mail- über Performance- oder Content-Marketing. Aber auch Segmentierung, Personalisierung oder Next-Best-Offers. Die Liste könnte noch länger sein. Warum hast du dich bei deiner Break-Out-Session gerade für dieses Thema entschieden?
HubSpot ist nicht nur international, sondern auch in Österreich das am meisten verbreiteste Marketing Automation Tool. Daher ist es anzunehmen, dass viele Teilnehmer:innen selbst auch HubSpot im Einsatz haben.
Und natürlich könnte ich auch eine Session zum Thema Lead Scoring, Segmentierung oder viele andere Themen, anbieten. Aber ich denke, dass die meisten Unternehmen hier deutlich besser aufgestellt sind als im konkreten Umgang mit KI mit HubSpot.
Deswegen glaube ich, dass ich mit diesem Thema einen größeren Inpact liefern kann.
Eine abschließende Frage noch: Wenn du dir etwas wünschen könntest für die Zukunft von Marketing Automation, was wäre das?
Eine sehr gute Frage. Ich glaube, dass die Zeiten in der die unterschiedlichen Felder im Marketing gut von einander zu trennen waren, vorbei sind. Marketing Automation beispielsweise funktioniert nicht, wenn man es nicht mit Content, Performance, Social, Website, etc. verbindet.
Eine gute Marketing Automation Strategie ist also von einer modernen Marketing Strategie nicht wirklich zu unterscheiden. Dazu kommt, dass Sales und Service auch keine Inseln mehr sind und alle Customer Facing Teams eigentlich entlang eines stringenten Prozesses zusammenarbeiten sollten.
Also eigentlich, um zu versuchen die Frage zu beantworten, würde ich mir für die Zukunft wünschen, dass wir nicht rein an Marketing Automation denken, sondern eher in Richtung CRM-Automation gehen. Also die Silos der Abteilungen weiter aufbrechen und Prozesse nicht nur nach Abteilung denken, sondern viel integrierter in die gesamten Unternehmensprozesse.
Michael, vielen Dank für deine Antworten. Wir freuen uns schon sehr auf deine Beak-Out-Session am Marketing Automation Day. Und natürlich danke für das Interview.
Sehr gerne. Ich freue mich auch schon sehr.

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Über den Speaker:

Michael Vaclav
Geschäftsführer von brandREACH
Michael Vaclav ist Geschäftsführer von brandREACH, der führenden und einzigen Diamond HubSpot Partner Agentur in Österreich. Als Marketing Automation Pionier hat er den ersten deutschsprachigen Marketing Automation Manager Zertifizierungskurs bereits 2021 gestartet, unterrichtet CRM, Marketing- & Sales-Automation an unterschiedlichen Fachhochschulen, wie dem FHCampus02 in Graz oder der FHWien und leitet als Vizepräsident des DMVÖ die Expert Group Marketing Automation.
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