Interview mit Jörg Spreitzer: Marketing & Sales Alignment in der Praxis


Wie gelingt echtes Alignment zwischen Marketing & Sales? Jörg Spreitzer zeigt, welche Rolle Marketing Automation dabei spielt und warum gemeinsame Ziele, KPIs und eine offene Kultur unverzichtbar sind.

Preview-Interview: Marketing Automation Day & Marketing und Sales Alignment

Jörg Spreitzer über Marketing & Sales Alignment

Am Ende des Marketing Automation Days laden wir Sie ein zu einer Podiumsdiskussion, die den Kern jeder modernen Wachstumsstrategie trifft: Wie gelingt echtes Alignment zwischen Marketing und Sales – und wie überwindet man die alltäglichen Barrieren, die trotz bester Technologie und Budgets bestehen bleiben? Gemeinsam mit unseren Expert:innen werfen wir Licht auf die brennenden Herausforderungen: von der Übergabe von Leads über inkonsistente Daten und Ziele bis zu Kommunikation und Prozessen, die Marketing und Vertrieb oft noch stören statt verbinden. Im Rahmen dieser Kurz-Interviews wollen wir die unterschiedlichen Perspektiven hören – was funktioniert schon gut, wo hakt es, und welche Lösungswege versprechen echten Fortschritt.

Ein Mann präsentiert ein Balkendiagramm auf einem Flipchart vor drei Kolleg:innen in einem modernen Büro während einer Besprechung.

Interview mit Jörg Spreitzer (Podium)

Was bedeutet für dich persönlich ein gutes Zusammenspiel von Marketing & Sales?

Ein gutes Zusammenspiel von Marketing und Sales bedeutet für mich, dass beide Seiten die Qualitäten, die Erfahrungen und die Expertise des jeweils anderen wertschätzen. Es geht nicht darum, in getrennten Silos zu arbeiten, sondern darum, zwei unterschiedliche Blickwinkel auf denselben Prozess einzunehmen: nämlich Menschen zu begeistern, langfristige Beziehungen aufzubauen und daraus Wertschöpfung zu erzielen. Für mich als Geschäftsführer ist entscheidend, dass beide Abteilungen dieselben Ziele, KPIs und Kundenerwartungen im Blick haben. Nur wenn beide in Echtzeit aufeinander abgestimmt agieren, kann eine nahtlose Customer Journey entstehen – von der ersten Berührung bis zum erfolgreichen Abschluss.

Welche Rolle kann Marketing Automation dabei spielen, Marketing & Sales enger zu verzahnen?

Marketing Automation ist dabei ein zentraler Hebel, weil sie Transparenz schafft und gleichzeitig enorme Geschwindigkeit ermöglicht. Sie liefert dem Sales-Team genau die Informationen, die es braucht – qualifizierte Leads (MQLs), die bereits vorgefiltert sind – und macht die Arbeit des Marketings sichtbar und messbar. So können Kampagnen nicht nur schneller, sondern auch gezielter ausgesteuert werden. Der Übergang vom „Interesse“ hin zum „Abschluss“ wird dadurch effizienter, nachvollziehbarer und ressourcenschonender. Darüber hinaus hilft Marketing Automation, kontinuierlich zu lernen: Daten und Feedback fließen direkt zurück in den Prozess und sorgen für eine stetige Optimierung der Zusammenarbeit.

Wenn du den Teilnehmer:innen einen Tipp mitgeben könntest, um Marketing & Sales besser aufeinander abzustimmen – welcher wäre das?

Mein wichtigster Tipp wäre: schafft Klarheit über gemeinsame Ziele und Prozesse. Wir sind holokratisch aufgestellt, das bedeutet: gleichberechtigt, transparent und sehr stark auf Ergebnisse fokussiert. Diese Struktur hilft enorm, wenn es um Fragen geht wie „War das ein wertvoller Lead?“ oder „Ab wann gilt ein Kontakt als MQL?“. Sobald beide Seiten dieselben Kriterien und KPIs nutzen, reduziert das Missverständnisse und sorgt für Vertrauen. Gleichzeitig darf man nicht unterschätzen, wie wichtig das Arbeitsklima ist. Eine Kultur der Offenheit und Wertschätzung trägt immer zur Performance bei – sie macht die Zusammenarbeit nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger und menschlicher.

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Über den Speaker:

Portrait von Jörg Spreitzer

(C) GPTW

Jörg Spreitzer

Managing Partner bei Great Place to Work Österreich

Er zählt zu den führenden Stimmen, wenn es um die Gestaltung moderner Unternehmenskulturen geht. Er bringt langjährige Erfahrung aus Agenturen, Technologieunternehmen und Start-ups mit und hat in seiner Karriere Führungspositionen unter anderem bei J. Walter Thompson und Ogilvy bekleidet. Seit 2023 leitet er Great Place to Work Österreich als Managing Director und übernahm Anfang 2025 zusätzlich die Rolle als Managing Partner, wodurch er die strategische Weiterentwicklung auch über Österreich hinaus – etwa in Zentral- und Osteuropa – mitgestaltet. Sein Fokus liegt darauf, Unternehmenskultur nicht nur als „weiches“ Thema, sondern als klaren Performance-Treiber zu positionieren. Mit Konzepten wie der 5R-Methode (Resilience, Retention, Recognition, Revenue und Reputation) zeigt er auf, wie Vertrauen, Fairness und Teamgeist direkte Auswirkungen auf wirtschaftlichen Erfolg haben. Damit verbindet er wissenschaftlich fundierte Ansätze mit praktischer Management- und Kommunikationserfahrung und setzt sich dafür ein, dass Unternehmen durch glaubwürdige, faire und mitarbeiterzentrierte Kulturen nachhaltiger und erfolgreicher agieren.

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