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Sinus-Milieu
Die Bildung von Sinus-Milieus ist eine Methode im Marketing, um Zielgruppen über die herkömmlichen soziodemografischen Merkmale (wie z.B. Geschlecht, Alter etc.) hinaus präziser zu klassifizieren. Die Sinus-Milieus gruppieren Menschen, die sich in ihrer Lebensweise und Lebensauffassung ähneln. Grundlegende Wertorientierungen gehen dabei ebenso in die Analyse ein wie Alltagseinstellungen zu Arbeit, Familie, Freizeit, zu Geld und Konsum.
Quelle: Sinus Sociovision GmbH, Heidelberg
Stuffer
Siehe Flyer.
Standardbrief
Preiswerte Lösung für eine Direktwerbesendung, bestehend aus einem Anschreiben, einem Versandumschlag und einer Antwortkarte. Die Adresse steht in der Regel auf dem Umschlag oder der Antwortkarte.
Spam
Unerwünschte Zusendung eines E-Mails. Dieses kann bezüglich der Art, des Umfangs, des Absenders oder der Frequenz unerwünscht sein. Entscheidend ist: Allein der Absender bestimmt, was Spam ist und was nicht. Vom Ankauf von Adressen zum Versenden von Werbemails wird dringend abgeraten. Nicht nur riskiert man, Antipathien der Empfänger auf sich zu ziehen, das Versenden von Werbung mittels Spam versößt auch gegen § 1 UWG. Ein solcher Verstoß kann bei den jeweiligen Verbraucherschutz-zentralen angezeigt werden. Ggf. kann die Zentrale dann weiter gegen den Spammer vorgehen.
Für Europa existiert eine EU-Richtlinie gegen E-Mail-Spam (Richtlinie 2002/58/EC). Diese wurde bisher von Italien und England umgesetzt, wobei das englische Gesetz als nicht ausreichend kritisiert wird.
In den USA wurde im Okt. 2003 die Can-Spam-Bill erlassen.
Streuverlust
Durch Werbemaßnahmen erzielte Kontakte bei Personen, die nicht der definierten Zielgruppe angehören.
Streuplan
Siehe Mediaplan
Selektion
Gezielte Auswahl von Adressenlisten nach genau bestimmten Kriterien zur Erreichung der gewünschten Zielgruppe(n). Die wichtigsten Kriterien: Beruf, Bildungsgrad, Einkommensklasse, Geschlecht, Kaufdaten, Regionen, Branche, Betriebsgröße etc.
Strukturvertrieb
Strukturvertrieb, auch Multi-Level-Marketing genannt, heißt jede Form des Marketing, die sich darauf beruft, dem Kunden die Möglichkeit zu geben, selbst Vertreter zu werden. Das Produkt kann also nicht nur selbst konsumiert werden, sondern der Kunde wird Mitglied der Vertriebsstruktur. Ihm wird eine Provision versprochen, und zwar regelmäßig nicht nur für die selbst erzielten Verkäufe, sondern auch für die Verkäufe, die diejenigen erzielen, die der Kunde als weitere Verkäufer geworben hat. An jedem Verkauf verdienen also mehrere Personen.
S.W.O.T. Analyse
SWOT steht für S - Strengths, W - Weaknesses, O-Opportunities und T - Threats.
Mit dieser einfachen und flexiblen Methode, können Stärken und Schwächen (Strengths-Weaknesses) und Chancen und Gefahren (Opportunities-Threats) bei Evaluationen analysiert werden. Die SWOT Analyse ist ein weit verbreitetes Instrument zur Situationsanalyse.
Seated Agents
Call Center Mitarbeiter, die sich am Arbeitsplatz befinden. Die Mitarbeiter können dabei zur Entgegennahme von Anrufen bereit sein oder mit Nacharbeiten beschäftigt sein.
Service Level Agreement
Eine Vereinbarung zwischen Anbieter und Nutzer einer Dienstleistung. Dabei wird meist ein definierter Servicelevel zugrunde gelegt.
Skill-Based-Routing
Die Fähigkeit einer ACD-Anlage, Anrufe entsprechend der Bedürfnisse des Anrufers direkt auf einen kompetenten Call Center Agent zu leiten.
Schrumpfanlage
Eine Lettershop-Maschine zum Verschweißen und Schrumpfen von Folienverpackungen.
SDV
Schweizer Direktmarketing Verband. Details unter: www.dmverband.ch
Screendesign
Layout einer Website.
Sampling-Aktion
Verteilung von Gratisproben.
Social Marketing
Sozialmarketing. Marketingmaßnahmen, die nicht auf eine Umsatzsteigerung, sondern die Einflussnahme auf das öffentliche Bewusstsein abzielen, wie z.B. Spendenaufrufe, Plakate gegen Ausländerfeindlichkeit u.ä.
Spoofing
Spoof kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt so viel wie Parodie.
Beim Spoofing innerhalb von Netzwerken geht es aber um mehr als nur eine Parodie. Hier gibt ein Computer (z.B. rooter) vor, ein anderer Computer zu sein, ohne dass es von den anderen Systemen bemerkt wird.
IP-Spoofing kann auch zur Verschleierung der Herkunft bei Angriffen auf einen fremden Netzrechner dienen.
Beim DNS-Spoofing dagegen, wird ein bekannter Domain-Name auf eine andere IP-Adresse umgeleitet. D.h. die Maschine täuscht einen anderen Domain-Namen vor.
Beim Web-Spoofing wird eine ganze Präsenz vorgetäuscht. Zunächst wird mittels DNS-Spoofing ein Domain-Name auf einen Rechner mit einer anderen IP-Adresse umgeleitet. Dann werden die Web-Seiten dieser anderen IP-Adresse so angepasst, dass sie der Original-Site zum Verwechseln ähnlich sind. Mittels dieser Technik kann man z.B. die Präsenz einer bekannten Bank vortäuschen und so Kontonummern, Passwörter u.a. ausspionieren.
Bekannt geworden ist auch das URL-Spoofing, welches durch einen Fehler im IE (Internet Explorer) von Microsoft möglich wurde. Durch gezielte Manipulation der WebAdresse in Links können Angreifer erreichen, dass nicht die wirkliche Zieladresse, sondern eine gefälschte Zieladresse angezeigt wird. Beispiel: Die Link-Adresse: www.ibm.com%01@www.pirates.us wurde als www.ibm.com angezeigt, bei einem Klick wurde/wird aber die Site www.pirates.us geladen.
Sponsoring
Sponsoring dient als Instrument der Unternehmens-PR dazu, den Bekanntheitsgrad eines Unternehmens zu erhöhen oder das Image positiv zu beeinflussen. Unter Sponsoring versteht man eine Vereinbarung bzw. einen Vertrag zwischen einem Sponsor und einem Gesponserten, wobei das Unternehmen als Sponsor Leistungen in Form von Geld, Sachmitteln oder Dienstleistungen erbringt und damit die Durchführung von Veranstaltungen, das Schaffen von berühmten Persönlichkeiten (z.B. Sportlern), oder die Tätigkeit von (Non-Profit-) Organisationen unterstützt. Im Gegenzug erhalten sie vom Gesponsorten kommunikative Gegenleistungen die in vielfältiger Weise auf das Engagement des Sponsors hinweisen sollen. Wichtig dabei ist, dass es sich beim Sponsoring (im Gegensatz zur Spende!) um einen Leistungsaustausch handelt. Neben Unternehmen stellen übrigens immer öfter auch Verbände, Vereine und öffentliche Einrichtungen Gelder und vor allem Dienst- und Sachleistungen zur Verfügung.
Syndicated Mailing
Es handelt sich hier um eine Form des Mailings, bei dem sich mehrere kleine und mittlere Unternehmen (meist Händler) zusammenschliessen, um in grossen Auflagen vorproduzierte Werbemittel (oft vom Hersteller zur Verfügung gestellt) zu nutzen. Der einzelne Werbungstreibende muss dann nur noch sein Firmenlogo und seine Adresse eindrucken lassen und das Mailing versenden.
Scam
Betrügerisches Geschäftsangebot im Internet. Es handelt sich dabei um E-Mails von Trickbetrügern, die in weltweit verbreiteten E-Mails Personen um Kredite oder sonstige finanziellen Transaktionen ersuchen. Dafür werden exorbitante Rückzahlungsraten bzw. Gewinne in Aussicht gestellt.
Screen Refresh
In Call Centern versteht man darunter die Zeit, in der Echtzeitinformationen im Bildschirm erneuert werden, beispielsweise alle fünf oder fünfzehn Sekunden.
Server
Ein Server ist in der Regel ein zentraler Rechner in einem Netzwerk der den Arbeitsstationen (Clients) Ressourcen wie z.B. einen Drucker, Festplattenplatz, einen Zugang zum Internet oder oder aber einfach Daten zur Verfügung stellt.
Im Internet sind Server die Knotenpunkte des weltweiten Netzes.
Selfmailer
Komplette Direktwerbesendungen ohne Versandumschlag, auch "Non-envelope-Mailings" genannt. Auf Spezialmaschinen werden aus vorgedruckten Bögen in einem Arbeitsgang versandfertige Werbemittel gefertigt und in Kuvertform verschlossen.
Screen Monitoring
Ein System, das es dem Supervisor erlaubt, die Aktivitäten der Call Center Mitarbeiter auf einem Computerbildschirm zu verfolgen.
Sozio-demographische Merkmale
Sozio-demographische Merkmale sind quantitative Merkmale zur Beschreibung einer Zielgruppe unter sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Sozio-demographische Merkmale sind z.B. Geschlecht, Alter, Einkommen, Familienstand, Haushaltsgröße oder Schulbildung.
Siehe auch Sozio-psychographische Merkmale
Screen Pop
Vor oder bei der Annahme des Anrufes erscheinen die benötigten Daten und Informationen über den Anrufer auf dem Bildschirm des Call Center Mitarbeiters.
Sozio-psychographische Merkmale
Sozio-psychographische Merkmale sind qualitative Merkmale zur Beschreibung einer Zielgruppe, wie z.B. Verhalten und Einstellungen.
Siehe auch Sozio-demographische Merkmale


