Rückblick
Dialog der Löwen
Der Gepardenmann bei DMVÖ und MCÖ
In die weiten Steppen Afrikas entführte Matto Barfuss seine Gäste am 21. Juni im Schloß Schönbrunn Tageszentrum. DMVÖ und MCÖ luden zu einem gemeinsamen Abend, bei dem sich die anwesenden Marketing-Experten Führungsqualitäten des Königs der Tiere abschauten.
Er symbolisiert Macht und Stärke, übernimmt Verantwortung und auf geheimnisvolle Art wirkt er unangreifbar. Der Künstler und Bestsellerautor Matto Barfuss sprach gestern bei einer Veranstaltung von DMVÖ (Dialog Marketing Verband Österreich) und MCÖ (Marketing Club Österreich) über einen der erfolgreichsten Top-Manger: den Löwen. Zahlreiche Experten des heimischen Dialog Marketings folgten der Einladung von DMVÖ und MCÖ ins Schloß Schönbrunn Tageszentrum. Zum ersten Mal präsentierte Matto Barfuss seine Multivisions-Show in Österreich. Verloren waren die Marketingspezialisten trotzdem nicht, denn die Post präsentierte ihre e-Postkarte, mit der mittels App persönliche Grüße von überall möglich sind. „Es ist faszinierend, wie viele Gemeinsamkeiten modernes Management mit dem Verhalten von Löwen hat. Als Impulsgeber sucht der DMVÖ stets Anregungen und Input gerade auch von unkonventioneller Seite", so DMVÖ Präsident Anton Jenzer.
Gesehen wurden
Im Anschluss an den Vortrag waren die anwesenden Gäste zum Networken und e-Postkarten schreiben eingeladen. Beim Rudelverhalten und Ausprobieren des neuen Post-Tools e-Postkarte wurden unter anderen beobachtet: Louisa Böhringer (GF DMVÖ), Gabriele Cinibulk (GF MPS Marketing Prospects + Solutions GmbH), Christian Eder (New Business Development, twyn group IT solutions & marketing services AG), Michaela Eichinger (GF Sattler & Eichinger), Anna Endstrasser (Publicis Group Austria), Joachim Feher (GF Media Com), Fritz Fessler (VOICE BUSINESS), Harald Fleischer (ML ÖAMTC), Martina Frieser (ML Heute, AHW-Verlag), Johannes Friewald (GF MPS Marketing Prospects + Solutions GmbH), Reiner Gebers. (Managing Director WEKA Austria), Michael Graf (GF RMS GmbH Austria), Wolfgang Hafner (GF dialogic und DMVÖ Vorstandsmitglied), Helmut Hanusch (GF News Verlagsgruppe), Roswitha Hasslinger (GF Gallup), Anton Jenzer (DMVÖ Präsident, GF Schober Information Group Österreich und CEE), Fritz Kern (Leiter Vertriebsdirektion für Standardfilialen Österreichische Post AG), Alfred Koblinger (CEO PKP BBDO), Lydia Kostov (inode), Ernest Kulhavy (Vorstand Institut für Handel, Absatz und Marketing Johannes Kepler Universität), Eduard Leichtfried (GF Wopfinger Baumit GmbH), Eva Mandl (GF Himmelhoch PR), Erich Mayer (Dir. Bank Austria Finanzservice), Christian Menzel (Inhaber der Druckerei Süddruck Kalender Ges.m.b.H und Präsident des ÖKV), Ramona Muik (DMVÖ Vorstand, Leitung Marketing National Österreichische Post AG), Karl Heinz Müller (GF UMS GmbH), Ralph Novakovics (ML Wopfinger Baumit GmbH), Niki Peterson (Art Director DRAFTFCBi), Dominik Pfarl (Vertrieb / Key Account Management Out there Media GmbH), Klaus Pichler-Szimak (Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft m.b.H.), Jürgen Polterauer (GF Dialogschmiede und DMVÖ Vorstandsmitglied), Alexandra Radl (ML Wien Energie), Josef Redl (Präsident Finanz-Marketing Verbandes Österreich), Heike Reising (GF IQM und DMVÖ Vorstandsmitglied), Harald Sattler (GF Sattler & Eichinger), Werner Schediwy (DMVÖ Vizepräsident, Leitung Marketing Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG), Peter Skala (Gründer Querdenke marketing), Andreas Spielvogel (DMVÖ Vorstand, CD JWT Engage Wien), Jörg Spreitzer (CEO JWT), Michael Straberger (GF Wirz, DMVÖ Vorstandsmitglied), Werner Syrovatka (DATENDRUCK IT-solutions GmbH), Alexandra Vetrovsky-Brychta (GF Schober Information Group), Alexander Visy (ML Kelly GmbH), Georg Wiedenhofer (Präsident MCÖ, Leitung Marketing-Konzern), Martin Wilfing (DMVÖ Vorstandsmitglied, GF you will like it), Michael Wottawa (Managing Director USG People Austria), Werner Zednicek (GF DIRECT MIND GmbH), Florian Zelmanovics-Perl (GF DRAFTFCB PARTNERS und DMVÖ Vorstandsmitglied), Josef Zoisl (GF Printex GmbH & Co KG) und viele mehr.
Überlebenskampf hier und dort
Wien: Für Unternehmen und Marken ist das Bestehen am Markt ein täglicher Überlebenskampf. Zwischen Mitbewerb, Kundenanforderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen kämpfen Marketing-Experten jeden Tag für den Erfolg ihrer Marke.
Afrika: Gleichzeitig in den weiten Steppen zwischen Angola und Sambia. In einem von Hyänen beherrschten Gebiet behauptet sich trotz aller Schwierigkeiten ein Rudel Löwen. Trotz monatelanger Überschwemmungen ihres Gebietes, gibt das Löwenrudel nicht auf, sondern schwimmt, obwohl wasserscheu, im Überlebenskampf von Buschinsel zu Buschinsel.
Auf Einladung von DMVÖ und MCÖ zeigte der Gepardenmann Matto Barfuss am 21. Juni, was sich heimische Manager und Marketingverantwortliche von Löwen abschauen können. Die Parallelen zwischen Steppe und Wirtschaftsplatz, zwischen Löwe und Manager präsentierte Barfuss in einer einmaligen Multivisions-Show und regte dazu an, über den Tellerrand zu schauen und sich Anregungen aus einem ungewohnten Bereich zu holen.
Die Postkarte vom Handy
Dass die Post in Zeiten des Internets keineswegs ausgedient hat, bewiesen Vertreter der Österreichischen Post AG mit einer neuen Innovation. Mit der e-Postkarte verbindet der Dienstleister, ganz im Sinne einer crossmedialen Kommunikation, die neuen mit den klassischen Medien. Übers Internet oder mittels App lassen sich mit dem neuen Tool ganz individuelle Postkarten erstellen, die von der Post gedruckt und zugestellt werden. Damit werden auch spontane Schnappschüsse aus der afrikanischen Steppe zur Postkarte. Mehr unter www.post.at
Credits
Mit freundlicher Unterstützung von Schloß Schönbrunn Tageszentrum (http://www.schoenbrunn-tagungszentrum.at/)
Rückfragen
Louisa Böhringer (DMVÖ): T: 0676/911 43 40 oder louisa.boehringer(at)dmvoe.at
Eva Mandl (Himmelhoch PR): T:0699/111 766 56, eva.mandl(at)himmelhoch.at
DMVÖ auf der Summerstage
Das Publikum macht den StarKreischende Fans, die vor Begeisterung fast wegtreten, volle Stadien, tosender Applaus – Stars werden zu Stars, wenn sie das Publikum begeistern. Kommunikations-Experten kamen am 2. Juni bei den DMVÖ Facts & Friends zum selben Schluss: Kampagnen sind kreativ, wenn sie gefallen.
Kreativität liegt im Auge des Betrachters. Auf diesen gemeinsamen Nenner einigten sich Top-Kreative der heimischen Agentur-Szene. Der Dialog Marketing Verband Österreich (DMVÖ) lud gemeinsam mit der Nachwuchs-Organisation DMVÖ-Unplugged zum Gedankenaustausch auf die Wiener Summerstage. Die Diskussion drehte sich rund um das Thema Kreativität. Anhand internationaler Kampagnen wurde über die Bewertung der Kreativität einzelner Ideen diskutiert. „Eine gute Idee erkennt man daran, dass man glaubt, sie auch selber gehabt haben zu können“, meinte etwa René Eugster (Creative Director Agentur am Flughafen). Dass es bei einer Kampagne weniger auf Trophäen als auf die Meinung des Konsumenten ankommt, verdeutlichte Dieter Weidhofer (CD Dialogschmiede): „Nichts ist dem Markt so egal, wie die Kreativ-Preise einer Kampagne.“ Und trotzdem spiegeln Werbepreise in gewisser Hinsicht die Stimmung wieder und gelten als Gratmesser, wenn man den Erfolg einer Idee messen will. Wohlgemerkt den Erfolg, der nicht zwangsläufig Kreativität bedeutet. „Keine Jury sucht nach kreativen Ideen“, brachte es Andreas Spielvogel (CD JWT Engage Wien) auf den Punkt.
Gesehen wurden
In außergewöhnlichem Ambiente trafen sich Vertreter der heimischen Dialog Marketing Branche gestern Abend zu DMVÖ Facts & Friends. Beim Networken auf der Summerstage wurden unter anderen gesichtet: Irina Atanasoski (DMVÖ-Unplugged, Publicis Group Austria GmbH ), Louisa Böhringer (GF DMVÖ), Siegfried Brauner (GF VSG Direktwerbung GmbH), Michaela Eichinger (GF Sattler & Eichinger), René Eugster (CD Agentur am Flughafen AG), Anton Jenzer (DMVÖ Präsident, GF Schober Information Group Österreich und CEE), Martina Mekis (DMVÖ-Unplugged, Publicis Group Austria GmbH), Sebastian Loudon (CR Horizont), Eva Mandl (GF Himmelhoch PR), Nicole Plein (Communications Manager NextiraOne Austria GmbH), Patrik Partl (CD DRAFTFCB Partners), Werner Schediwy (DMVÖ Vizepräsident, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG), Andreas Spielvogel (CD JWT Engage Wien), Thomas Tatzl (CD PKP BBDO Werbeagentur), Alexandra Vetrovsky-Brychta (GF Schober Information Group), Dieter Weidhofer (CD Dialogschmiede), Gernot Weninger (GF Blaupapier), Martin Wilfing (DMVÖ Vorstandsmitglied, GF you will like it) …
Der DMVÖ
Der Dialog Marketing Verband Österreich ist eine unabhängige Interessensvertretung der Dialog Marketing Branche. Derzeit zählt der DMVÖ mehr als 550 Mitglieder und gehört somit zu den mitgliederstärksten Kommunikationsverbänden des Landes. Er setzt sich aus Agenturen, Auftraggebern sowie Dienstleistungsunternehmen, Medien und Studenten zusammen. Die Veranstaltungsreihe Facts & Friends findet mindestens achtmal pro Jahr statt, gibt wichtige Impulse und bietet Mitgliedern und Interessenten die Möglichkeit zum Networken.
Fotos (Abdruck honorarfrei, © DMVÖ)
Rückfragen
Louisa Böhringer (DMVÖ): T: 0676/911 43 40 oder louisa.boehringer(at)dmvoe.at
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22/04 2010
Wenn Digital Natives den Arbeitsmarkt aufmischen
Der DMVÖ (Dialog Marketing Verband Österreich) und Monster Österreich luden am 19. April zu einem „Facts & Friends“ Abend zum Thema Recruiting 2.0. Der Wirtschaftsinformatiker Sven Laumer (Uni Bamberg) stellte die Ergebnisse der Studie „Recruiting Trends 2010 Österreich“ vor und gab Einblicke in die Welt der Digital Natives.
Österreichs Top-500-Unternehmen hat der Wirtschaftsinformatik-Experte Sven Laumer von der Universität Bamberg genauer unter die Lupe genommen. Gestern präsentierte er die Ergebnisse der jährlich gemeinsam mit dem Online-Karriereportal Monster durchgeführten Studie. Das Oktogon der Bank Austria in der Wiener Innenstadt bot den geladenen DMVÖ Mitgliedern und ausgewählten HR-Experten den perfekten Rahmen. Anschließend diskutierten Sabine Hoffmann (Founder & CEO Ambuzzador, Onlinerin 2010), Martin Mayer (Managing Partner Iventa) und Peter Rieder (Human Resource Manager Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien) über Social Media, virtuellen Bassena-Tratsch und die Verhältnisse am österreichischen Arbeitsmarkt. Moderation: Elke Lichtenegger (Ö3 Moderatorin und Digital Native). Danach ging’s – ohne Bassena, aber mit Tratsch – zur Weinverkostung des jungen Top-Winzers Bernhard Ernst aus Deutschkreutz. Mit dabei: Sven Laumer (Uni Bamberg), Karl Pall (Country Manager Google Austria),Louisa Böhringer (GF DMVÖ), Oliver Eger (Marketingleitung Monster Worldwide Austria GmbH), Peter Aigner (GF Aigner PR), Thomas Lachner (Observer GmbH), Eva Mandl (GF Himmelhoch PR), Werner Schediwy (DMVÖ Vizepräsident, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG), Alexandra Vetrovsky-Brychta (Schober Information Group), Martin Wilfing (DMVÖ Vorstandsmitglied, GF you will like it), Barbara Wiesinger (Monster Worldwide Austria).
„Auch mit dieser Veranstaltung konnte der DMVÖ wieder beweisen, dass es im Dialogmarkting Sinn macht, über den Tellerrand hinauszusehen und jüngste Entwicklungen im Auge zu behalten. Arbeitgeber und –nehmer nützen Dialogformen, denen sich niemand entziehen kann,“ resümiert Werner Schediwy, DMVÖ Vizepräsident, die Inhalte des gestrigen Abends.
Social Recruiting am Puls der Zeit
Im Human Resource-Bereich heißt es Schritthalten mit den medialen Neuerungen. Der Dialog zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern muss ständig neu ausgelotet werden. „Social Media ist nichts anderes als die Fortführung des Bassena-Tratschs – den es auch für das Kennenlernen und Gewinnen neuer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, letztlich aber zur Festigung des eigenen Geschäfts einzusetzen gilt“, erläuterte Sabine Hoffmann die neue Herausforderung. Zentrales Thema des gestrigen Abends waren die Chancen und Risiken der neuen Medien. Einigkeit herrschte darin, dass die Verantwortlichen im Human Resource Bereich mit Arbeitnehmern auf Augenhöhe kommunizieren und sich dem neuen Dialogverständnis der Digital Natives anpassen müssen. Martin Mayer dazu: „Die Personalabteilungen in österreichischen Unternehmen beginnen erst, sich diesen neuen Herausforderungen zu stellen, stehen hier aber noch ganz am Beginn einer spannenden Entwicklung.“
“Aktuell ist es wichtig gerade die Generation der Digital Natives in ihrem digitalen Umfeld abzuholen. Monster bietet als erstes Online-Jobportal in Österreich Social Recruiting-Lösungen für Arbeitnehmer an und hat damit als einer der Ersten auf die aktuellen Trends und Entwicklungen am Arbeitsmarkt reagiert und sich speziell auch der jungen Generation geöffnet“, ergänzt Barbara Wiesinger (Country Manager & Sales Director Monster Worldwide Austria).
Digital Natives als Dialoggruppe
Sie sind mit digitalen Technologien aufgewachsen, lieben den medialen Rummel und beherrschen das Multitasking perfekt. Nicht nur im Beruf, sondern in praktisch jedem Lebensbereich zeichnen sie sich durch eine technologieaffine Lebensweise aus. Digital Natives sind multikulturell und weltoffen, haben mit Traditionen und Hierarchien wenig am Hut und arbeiten stattdessen in virtuellen Teams. Sie finden sich ohne Probleme in einer Welt zurecht, die sie selbst immer wieder neu erfinden. Digital Natives sind die eigentlichen Player in allen Dialogbereichen, sie definieren die Spielregeln ständig neu und lassen Akteure, die sich traditioneller Mittel und Methoden bedienen, schnell alt aussehen.
Weingut Ernst
Der Jungwinzer Bernhard Ernst aus Deutschkreutz im Südburgenland hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Bei der Vinifizierung schafft er Originale, dies durch traditionelle Methoden, keine Chemie und keine Zusatzstoffe. Genauer, keine Konzentration des Mostes, kein Einsatz von Holzchips, künstlichen Tannine, Reinzuchthefen oder Bakterien. Einzig und alleine die Traube macht den Wein. Natur pur, garantiert Genuss pur.
Credits
Die Veranstaltung wurde unterstützt von Monster Worldwide Austria GmbH und Bank Austria.
Die Studie „Recruiting Trends 2010 Österreich“ ist kostenlos zu beziehen unter presse(at)monster.at.
Kunden in die Flucht geschlagen?
Loyalitätsmarketing-Expertin bei DMVÖ Facts & Friends
Der DMVÖ (Dialog Marketing Verband Österreich) und Avaya luden am 16. März zu Facts & Friends mit der Loyalitätsmarketing-Expertin Anne M. Schüller. Zahlreiche Marketing- und Finanz-Experten der heimischen Wirtschaft erfuhren, wie man loyale Kunden gewinnt.
Noch nie war die Wechselbereitschaft von Kunden so groß wie heute. Wenn die Angebote immer zahlreicher und vielfältiger, die Kunden dagegen weniger und immer illoyaler werden, ist es umso wichtiger, den Ursachen der Kundenuntreue auf den Grund zu gehen. Kundenzufriedenheit – lange Zeit geltendes Dogma von Marketing- und Vertriebsexperten – hat ausgedient. Der Kunde von heute will begeistert sein. Mehr und mehr rückt das Vertrauen in die Marke, also der emotionale USP ins Zentrum der Aufmerksamkeit und wird zur Strategie. „Nur Kunden, die Vertrauen zu einem Unternehmen bzw. einer Marke haben und positive Erlebnisse und Gefühle erfahren, werden zu loyalen Kunden – anstatt zu anderen Anbietern zu flüchten“, erklärte Anne M. Schüller am 16. März bei den DMVÖ Facts & Friends.
„Mit Facts & Friends bietet der DMVÖ eine ideale Plattform für Know-how und Networking. Loyalität spielt im täglichen Business eine tragende Rolle und deshalb nutzen wir die Chance, uns als Förderer des DMVÖ zu präsentieren“, erklärt Wolfgang Lesiak, Managing Director Avaya Austria, sein Engagement.
Eine Frage der Unternehmenskultur
Treue Kunden zu hegen und zu pflegen zahlt sich aus. Laut Excellence Barometer 2009 empfehlen 57 Prozent ihren bevorzugten Anbieter weiter, während dies bei einer sporadischen Kundenbeziehung nur 27 Prozent tun. Selbst wenn der Kunde notwendigerweise den Anbieter wechselt, macht sich seine Loyalität bezahlt. Denn 82 Prozent der Loyalen warnen ihren Lieblingsanbieter bevor sie wechseln. Und 86 Prozent wären sogar bereit, bei Leistungsverbesserung zurückzukehren. Einen gelegentlichen Anbieter hingegen warnen nur 33 Prozent – und nur 66 Prozent kämen gegebenenfalls zurück. Nur, wie schafft man diese Werte? Wie gewinnt man loyale Kunden? Wie verkauft man seinen Kunden gute Gefühle statt seelenloser Produkte? Was muss getan werden, um heute und morgen und auch noch übermorgen die freiwillige Treue profitabler Kunden zu gewinnen? Laut Schüller ist Loyalität die schärfste Waffe der Kunden. Denn kaufen wird er früher oder später – die Frage ist nur, bei wem? Mit Lippenbekenntnissen alleine gewinnt man allerdings keine Kunden. Laut Schüller geht Loyalität jeden im Unternehmen an – und zwar auf Dauer. „Grundvoraussetzung für loyale Kunden ist eine loyalitätsbasierte Unternehmenskultur. Ist Loyalität in der Unternehmensstrategie fest verankert, muss sie vom Management auch vorgelebt werden. Das ist die Basis für Mitarbeiterloyalität“, so Schüller. Das bedeutet, dass ein Kunde nur loyal wird, wenn der Mitarbeiter loyal ist. Kunden- und Mitarbeiterloyalität stehen in engem Zusammenhang. Sie verstärken sich gegenseitig – im positiven wie im negativen Sinn. Sind etwa Agents in einem Callcenter dem Unternehmen gegenüber loyal, so überträgt sich das im besten Fall auch auf den Kunden. „Die technischen Möglichkeiten – von Callcenter bis Live-Chat – sind heute vielfältig. Neben der reibungslosen Technik ist es aber vor allem der Mensch, der über Erfolg oder Misserfolg im Kunden-Dialog entscheidet“, meint Wolfgang Lesiak. Technisch ist der Weg zum Kunden geebnet. Der erste Schritt zu loyalen Kunden bleibt trotzdem die Loyalisierung der eigenen Mitarbeiter.
Gesehen wurden
Dass guter Wein der beste Gesellschafter ist, wissen wir spätestens seit Shakespeare. Dass guter Wein den Dialog fördert und zu loyalen Fans führt, bewies Top-Winzer Puhr bei der anschließenden Weinverkostung. Gesehen wurden unter anderen: Louisa Böhringer (GF DMVÖ), Thomas Buchner (GF TTP Marketing und Business Development GmbH), Semih CALISKAN (GF Colt Telecom Austria), Fritz Fessler (GF Voice Business GmbH), Marius Fröch (GF DDD Marketing Consulting e. U.), Alexander Ghezzo (GF Confare GmbH), Harald Grabner (CEO B2 Performance Austria), Wolfgang Hafner (DMVÖ Vorstandsmitglied, GF dialogic), Birgit Herger (Publicis Group Austria), Thomas Hinkel (Punch Graphix Austria GmbH), Josef Holböck (GF Raiffeisen Analytik), Karl Huber (Avaya Austria), Anton Jenzer (DMVÖ Präsident, GF Schober Information Group Österreich und CEE), Robert Koisser (Channel Manager UniCredit Leasing Austria), Wolfgang Lesiak (GF Avaya Austria), Gabriele Liegler (Marketing & Kommunikation WKO), Norbert Lustig (GF dialog one Direct Marketing GmbH), Jürgen Menedetter (GF GIS), Cathrin Pfeiffer (Marketing Lead Mittel- und Osteuropa Avaya Austria), Daniela Philipp-Sabelko (DMVÖ Vizepräsidentin, Training.Coaching.Consulting), Nicole Plein (Communications Manager NextiraOne Austria GmbH), Josef Redl (Präsident FMVÖ), Manfred Rieser (Leiter Financial Services & Healthcare Telekom Austria), Sigrid Sandbichler (Hewlett Packard Österreich), Werner Schediwy (DMVÖ Vizepräsident, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG), Thomas Schierer (CRM-Manager Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG), Nadine Schmidt (ING DiBa Direktbank Austria), Anne M. Schüller (Loyalitätsmarketing-Expertin), Klaus Slamanig (T-Mobile), Anna Katharina Steinbichler (Privat Banking Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien AG), Norbert Swietly (Leiter Marketing Generali Bank), Zoltan VARGA (Consulting Manager UniCredit Bank Austria AG), Alexandra Vetrovsky-Brychta (GF Schober Information Group) ...
Über die Referentin
Anne M. Schüller ist Managementberaterin und gilt als führende Expertin für Loyalitätsmarketing. Sie hat über zwanzig Jahre in leitenden Vertriebs- und Marketingpositionen verschiedener Dienstleistungsbranchen gearbeitet. Die Diplom-Betriebswirtin und neunfache Buchautorin lehrt an mehreren Hochschulen. Sie gehört zum Kreis der Excellent Speakers. Zu ihrem Kundenstamm zählt die Elite der Wirtschaft.
Der Winzer
Obermarkersdorf, die Heimat der Familie Puhr, liegt nahe der Weinstadt Retz im Weinviertel. Die Familie Puhr vinifiziert bereits seit dem Jahre 1797. Handlesung, der Verzicht auf Massenertrag und die Grundsätze Reinlichkeit, Sorgfalt, permanente Pflege und ständige Kontrolle bringen qualitativ hochwertiges Lesegut. Diese Leidenschaft machte sich bezahlt. Der Zweigelt Reserve 2007 erreichte 88 Punkte bei der Falstaff Prämierung, bei der Austrian Wine Challenge konnten fünf Goldmedaillen und vier Silbermedaillen und eine Auszeichnung mit zwei Sternen geholt werden. Bei der Winzer des Jahres Wertung der Retzer Weinwoche erreichte das Weingut Puhr – als einziges Weingut bisher – schon zweimal den ersten Platz.
Der DMVÖ
Der Dialog Marketing Verband Österreich ist eine unabhängige Interessensvertretung der Dialog Marketing Branche. Derzeit zählt der DMVÖ mehr als 550 Mitglieder und gehört somit zu den mitgliederstärksten Kommunikationsverbänden des Landes. Er setzt sich aus Agenturen, Auftraggebern sowie Dienstleistungsunternehmen, Medien und Studenten zusammen. Die Veranstaltungsreihe Facts & Friends findet mindestens achtmal pro Jahr statt, gibt wichtige Impulse und bietet Mitgliedern und Interessenten die Möglichkeit zum Networken.
Die Veranstaltung wurde unterstützt von Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien und Avaya.
Im Web regiert der Konsument
Zahlreiche Dialog Marketer folgten am 22. Februar der Einladung des DMVÖ (Dialog Marketing Verband Österreich) ins Looshaus zu Facts & Friends. Christine Winter, Mitglied der Geschäftsführung bei MindShare, zeigte, wer im Internet wirklich das Sagen hat, welche Gesellschaftsregeln gelten und warum Social Networks zur kommerziellen Kommunikation taugen.
Nicht zu kommunizieren ist bekanntlich unmöglich. Sobald sich Menschen begegnen, treten sie automatisch in einen Dialog. Ob verbal oder nonverbal, Menschen kommunizieren. Das Internet hat unser Kommunikationsverhalten verändert – nicht das Gesellschaftsleben. „Das Online-Kontaktnetzwerk ist weitestgehend Abbild des jeweils existierenden egozentrischen Offline-Netzwerks des Nutzers. Online Social Networks ersetzen nicht bestehende Kontakte, sondern unterstützen deren Konstitution“, erklärt Christine Winter, Mitglied der Geschäftsführung bei Mindshare.
Facebook, XING, Twitter, StudiVZ etc. stellen also weder eine Gefahr dar noch unser Gesellschaftssystem in Frage, sie ergänzen dieses bloß. Das Konzept kommt an: Im Vergleich zu anderen Web 2.0-Angeboten werden Online-Social Networks ungleich öfter genutzt. Noch nie hat etwas so viele Menschen so schnell aktiviert wie Social Web Plattformen.
Soziale Netzwerke hat es immer gegeben.
Im Gegensatz zu Internetplattformen waren sie aber nach außen nicht sichtbar. Social Networks sind orts- und zeitunabhängig erreichbar und schaffen in Verbindung mit technischen Reichweiten extrem schnelle Aktivierungspotenziale. Das Internet hat sich vom Informationsmedium zur Kommunikationsplattform entwickelt, die jederzeit und überall erreichbar ist. Die Grundregeln der zwischenmenschlichen Kommunikation bleiben gleich.
Dialog Marketing im Social Web
Die Anfänge der Online-Werbung waren relativ einfach. Ein Sender erreichte schlagartig eine Vielzahl an Empfängern. Das Prinzip der Einweg-Kommunikation, bekannt aus der klassischen Werbung, wurde einfach ins Internet übertragen. Und dann passierte etwas, was in der Mediengeschichte einzigartig war. Das Internet passte sich vollkommen an das Verhalten seiner Nutzer an. Die Verbindung von Mensch und Computer schaffte plötzlich Netzwerke, die intelligenter waren als Einzelne, Gruppen oder Computer alleine. Konsumenten erkannten, dass sie sich austauschen können und sich damit gegenseitig bei der Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen. Die Botschaft vom Sender zum Empfänger wird damit um eine Vielzahl an zwischenmenschlichen Kontakten ergänzt, die in sich in Sekundenschnelle kurzschließen. „Social Web ist eindeutig ein Dialog Medium. Dialog Marketing muss heute auch die Kommunikation zwischen den Usern bedenken und darf sich nicht mehr darauf verlassen, dass Botschaften unangetastet den Verbraucher erreichen. Dialog findet nicht mehr zwischen zwei Gesprächspartnern, sondern ganzen Gruppen statt“, meint Werner Schediwy, DMVÖ Vizepräsident. Das heißt, die Kommunikation wandelt sich von einer One-Way-Kommunikation zum echten Dialog mit einer Gruppe. Unternehmen respektive Marke und alle anderen Dialog-Teilnehmer sind dabei gleichwertige Kommunikationspartner.
Die Kommunikation im Internet ist Realität.
Die Menschen kommunizieren worüber sie kommunizieren wollen – ungeachtet der Tatsache, ob die jeweilige Marke im Netz aktiv ist oder nicht … Für Unternehmen und Marken empfiehlt es sich, auf jeden Fall mit dem User in einen Dialog zu treten. Die Devise lautet: Miteinander sprechen – nicht zueinander.
Gesehen wurden
Bei der anschließenden Weinverkostung des Winzers Herbert Lassl pflegten die anwesenden Dialog Marketer ihre sozialen Netzwerke. Gesehen wurden unter anderen: Louisa Böhringer (GF DMVÖ), Peter Drobil (Präsident ÖMG und Werbeleiter UniCredit Bank Austria), Michaela Eichinger (GF Sattler & Eichinger Marketing- und Kommunikationsberatung GmbH), Harald Grabner (CEO B2 Performance Austria), Wolfgang Hafner (DMVÖ Vorstandsmitglied, GF dialogic), Klemens Huber (Creative Director New Media Dialogschmiede), Anton Jenzer (DMVÖ Präsident, GF Schober Information Group Österreich und CEE), Clemens Kirner (GF Card eMotion), Eva Mandl (GF Himmelhoch PR), Jürgen Polterauer (DMVÖ Vorstandsmitglied, GF Dialogschmiede), Werner Schediwy (DMVÖ Vizepräsident, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG), Harald Sattler (GF Sattler & Eichinger Marketing- und Kommunikationsberatung GmbH), Gabriele Stanek (ÖMG Vize-Präsidentin, Managing Director i fair man), Michael Straberger (DMVÖ Vorstandsmitglied, GF Wirz Werbeagentur), Christine Winter (GF Mindshare, Referetin), Martin Wilfing (DMVÖ Vorstandsmitglied, GF you will like it marketing- und vertriebsgmbh), Alexandra Vetrovsky-Brychta (Mitglied der Geschäftsleitung Schober Information Group), Florian Zelmanovics-Perl (DMVÖ Vorstandsmitglied, GF DRAftFCBi) ...
Der Winzer
Herbert Lassl und seine Familie bewirtschaften ihre sieben Hektar Rebfläche seit 1963 und nunmehr in der zweiten Generation. Die schweren, tiefgründigen Lehmböden mit hohem Tongehalt, zusammen mit dem pannonischen Kontinentalklima in Sigleß, einem Ort zwischen den sanften Höhen des Rosalien- und Leithagebirges, bieten ideale Voraussetzungen für charaktervolle, langlebige Rotweine und fruchtbetonte Weißweine. Bereits vor 2500 Jahren wussten die Kelten von den geographischen Vorzügen des Burgenlandes und bauten dort ihre Weine an. Traditionelle Methoden des Weinbaues, wie das Lesen per Hand, werden im Familienbetrieb Lassl bis heute umgesetzt. Diese Liebe zum Detail schmeckt man auch. Zahlreiche Weine aus dem Hause Lassl wurden in den vergangenen Jahren prämiert. Salonwein 2009, Gold bei der Burgendländischen Landesprämierung, Falstaff 2008 und A la Carte Grand Cru Sieger 2008.
Der DMVÖ
Der Dialog Marketing Verband Österreich ist eine unabhängige Interessensvertretung der Dialog Marketing Branche. Derzeit zählt der DMVÖ mehr als 550 Mitglieder und gehört somit zu den mitgliederstärksten Kommunikationsverbänden des Landes. Er setzt sich aus Agenturen, Auftraggebern sowie Dienstleistungsunternehmen, Medien und Studenten zusammen. Die Veranstaltungsreihe Facts & Friends findet mindestens achtmal pro Jahr statt, gibt wichtige Impulse und bietet Mitgliedern und Interessenten die Möglichkeit zum Networken.
Credits
Die Veranstaltung wurde unterstützt von Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien.
Rückfragen
Louisa Böhringer (DMVÖ): T: 0676/911 43 40 oder louisa.boehringer(at)dmvoe.at
Eva Mandl (Himmelhoch PR): T:0699/111 766 56, eva.mandl(at)himmelhoch.at
Smartphones schaffen neues Business
Der DMVÖ (Dialog Marketing Verband Österreich) lud ins Raiffeisenhaus zu Facts & Friends, um einen Blick in die Zukunft des Dialog Marketings zu werfen. Positive Aussichten findet man nicht in Kristallkugeln, sondern auf den Displays von Smartphones.
Unternehmen respektive Marken suchen den Dialog mit dem Konsumenten dort, wo sie den potenziellen Kunden vermuten. Wie jede neue Technologie liefert auch das Smartphone neue Möglichkeiten, mit dem Konsumenten in einen Dialog zu treten. Im Rahmen von Facts & Friends bat der DMVÖ Experten um ihre Einschätzung: Die Zukunft gehört dem direkten Dialog über die neue Handy-Generation. „Mit gutem Grund, denn Smartphones vereinen den Leistungsumfang eines Mobiltelefons mit dem eines Personal Digital Assistants und bieten dadurch zahlreiche technische Möglichkeiten. Nichts ist so persönlich wie Mobile Anwendungen“, erklärt Thomas Hinterleithner, DMVÖ Vorstandsmitglied.
Gesehen wurden
Bei der anschließenden Weinverkostung des Weinguts Walter Skoff wurde sowohl mit Smartphones als auch mit echten Gläsern angestoßen. Geschmeckt haben dann aber doch die erstklassigen Weine, die von Marketingleiter Jason Turner, Erfinder der MondoVino in der Hofburg, präsentiert wurden. Gesehen wurden unter anderen: Louisa Böhringer (GF DMVÖ), Herbert Bucher (GF Card eMotion Consulting & System GmbH), Alexandra Deutsch (GF Out There Media GmbH), Wolfgang Hafner (DMVÖ Vorstandsmitglied, GF dialogic), Thomas Hinterleithner (DMVÖ Vorstandsmitglied, GF NeoMedia), Anton Jenzer (DMVÖ Präsident, Schober Information Group Österreich und CEE), Clemens Kirner (GF Card eMotion Consulting & System GmbH)), Eva Mandl (GF Himmelhoch PR), Martina Mekis (Account Director Publicis Group Austria GmbH, DMVÖ-Unplugged), Philipp Nagele (Produkt Manager T-Mobile), Werner Schediwy (DMVÖ Vizepräsident, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG), Michael Seidl (Marketing und Öffentlichkeitsarbeit feibra GmbH), Martin Wilfing (DMVÖ Vorstandsmitglied, GF you will like it), Alexandra Vetrovsky-Brychta (Geschäftsleiterin der Schober Group Österreich), Christian Vogt (CVO Sengaro GmbH), Florian Zelmanovics-Perl (DMVÖ Vorstandsmitglied, GF DRAFTFCBi) …
Der Dialog geht mit der Zeit
In den 1990ern eroberten Handy und Internet getrennt voneinander die Welt. Neue Technologien wie SMS wurden zum Massensport, der letztendlich in eine eigene Sprachkultur mündete. Gleichzeitig entstanden im Internet Social Networks. Heute treten Handy und Internet Hand in Hand auf und ergänzen einander. Als Smartphones erobern die Multimedia-Handys zunehmend den Markt. Denn dank mobiler Flatrates sind wir heute fast ständig online. Ein Teil dieser Entwicklung sind die sogenannten Apps. „App ist die Abkürzung von Application. Gemeint sind Zusatzprogramme für Smartphones, die in Online AppStores zum Download angeboten werden“, erklärt Christian Vogt, CVO der Sengaro GmbH. Marketer wittern in Apps eine Chance, ihre Botschaften zu verbreiten. Dazu Vogt: „Zukunft haben sicherlich Geschäftsmodelle, die auf ortsbezogene Dienste, sogenannte lbs (location based services), aufsetzen.“ So wird beispielsweise mit der augmented reality das Smartphone zum Reiseführer. Durch die Kamera erkennt das Gerät zum Beispiel ein berühmtes Gebäude und liefert dem Nutzer umgehend Beschreibung und Erklärung zum gefragten Objekt.
Smart Shopping
Wer sein Smartphone um spannende Apps erweitern will, findet in AppStores umfangreiche Angebote. „Der Apple AppStore macht mit 100.000 verfügbaren Apps derzeit geschätzte 900 Millionen US$ Umsatz. Beim Konkurrenten Android Market sind es immerhin schon etwa 2 Millionen US$ bei 17.000 Applikationen“, weiß Philipp Nagele von T-Mobile Austria. Mit Apps werden verschiedene Ziele verfolgt. So kann ein App den Brandsupport unterstützen, als Spiel oder Navigationssoftware direkte Umsätze erzielen oder Kunden akquirieren, indem praktische Services angeboten werden. „Apps treten in einen Dialog mit dem Kunden, denn die technischen Möglichkeiten individualisieren die Kommunikation. So kann die Kamera des Smartphones eingebunden, der Standort des Nutzers erkannt werden und vieles mehr“, so Nagele. Das große Geld mit Apps macht derzeit nur Apple – aber für die Marketingbildung und den Dialog mit dem Konsumenten, hat diese Technologie sicher eine Zukunft. „Vor allem Online- und Mobile-Werbung verzeichnen Zuwächse. 2010 wird der Mobiltelefonanteil in der EU 132 Prozent betragen. Bis 2020 werden Mobile Devices die primären Verbindungsgeräte zum Internet sein. Gleichzeitig bedarf es aber Technologien, welche die ausufernde Informationsüberflutung wieder in beherrschbare Bahnen lenken. Ein Smartphone ist eine Informationszentrale im unmittelbaren Lebensbereich der Anwender, die Kontrolle darüber muss beim Anwender verbleiben“, meint Roland L. Müller, Geschäftsführer yasssu.com. Für Dialog Marketer bedeutet das, dass Apps zwar vielleicht kein Geschäftsmodell sind, aber auf jeden Fall als Kommunikationskanal zum Konsumenten genutzt werden sollten.
Der Winzer
Das Weingut Skoff gilt als das meistausgezeichnete Weingut Österreichs und ist auf den wichtigsten Weinmessen und Verkostungen von New York bis Peking stets im Vorderfeld zu finden. Wichtigste Rebsorte ist auch im Top-Segment der Sauvignon Blanc. Internationales Zugpferd ist der Sauvignon Blanc Obegg, der es mit jedem Wein der Welt aufnehmen kann.
Netzwerken 2.0 – wandert das Geschäftsleben ins Internet?
Wien, 29. Oktober 2009. Netzwerken liegt in der Natur des DMVÖ (Dialog Marketing Verband Österreich). Bei der gestrigen Veranstaltung Facts & Friends beleuchtete Profi-Netzwerker und SVAX-Gründer Karim Allouche die Möglichkeiten von Online-Networks. Fazit: Auch in Zukunft zählt im Business der persönliche Kontakt.
Der DMVÖ folgt seinem Motto „In Dialog we trust!“ und lud gestern Karim Allouche, den Gründer des Social Business Networks SVAX, zu Facts & Friends ins Wiener Looshaus.
Im Sinne seiner Mitglieder greift der DMVÖ aktuelle Entwicklungen und Trends auf und bietet dem modernen Dialog eine Bühne. Die gestrigen Facts & Friends standen im Zeichen des Netzwerkens – sprich das Offline-Netzwerk des DMVÖ öffnete sich den Ideen des Online-Networkens .
Der Profi-Netzwerker Allouche erläuterte den anwesenden Dialog Marketing Spezialisten, worauf es beim modernen Netzwerken ankommt. Die Globalisierung lässt nicht nur Unternehmen näher zusammenrücken, sondern verändert auch unsere Lebensgewohnheiten. Während es bis vor wenigen Jahrzehnten noch üblich war, ein Leben lang für ein und dasselbe Unternehmen zu arbeiten und Geschäftspartnern für immer die Treue zu halten, läutet die neue Flexibilität ein neues Zeitalter ein. „Der Mensch von heute führt ein selbstbestimmtes Leben, in dem er seine Kontakte und Partnerschaften regelmäßig prüft. Die Folge fürs Business: Netzwerken ist für Unternehmer, Selbständige und Manager notwendig wie nie zuvor. Die Qualität der Kontakte ist dabei der erfolgsbestimmende Faktor“, meint Werner Schediwy, DMVÖ Vizepräsident.
Der virtuelle Kontakt
Nicht nur in puncto Flexibilität verändert sich unser Alltag – auch das Kommunikationsverhalten geht neue Wege. Während die Facebook-Generation in privaten Social Networks neue Kommunikationsformen und sogar eine neue Sprache entwickelt, suchen Geschäftsleute den Anschluss an die digitale Welt. Dabei gilt es, den Spagat zwischen virtueller Welt und persönlichem Kontakt zu schaffen. „Der Anspruch von Unternehmern an Business Networks ist ungleich höher als bei privaten Usern. Man will die Vorteile der schnellen Verknüpfungen im Internet nutzen und trotzdem nicht auf die persönliche Beratung verzichten“, meint Karim Allouche, Geschäftsführer des Social Business Networks SVAX. In der Tat reicht es auf lange Sicht nicht aus, Businesskontakte nur virtuell zu pflegen und zu knüpfen. „Jedes Netzwerk zeichnet sich durch grundlegende Vertrauensbeziehungen aus – Vertrauen setzt eine persönliche Betreuung voraus“, erklärt Allouche. Eine virtuelle Präsenz alleine ist zu wenig, weshalb SVAX in Vorarlberg ein neues Modell etabliert hat und damit jetzt den Wiener Raum erobern will.
SVAXEN und Business-Speed-Dating
Soziale Netzwerke wachsen. SVAX nützt die Vorteile des Internets und kombiniert diese mit einer persönlichen Betreuung der einzelnen Mitglieder. So werden nicht nur potenzielle Geschäftspartner zusammengeführt, sondern ein lebendiges Netzwerk geschaffen, das Qualität vor Quantität stellt. Denn anders als bei anderen Netzwerken zählt bei SVAX nicht die Anzahl der Mitglieder, sondern die Qualität der Beziehungen. Prinzipiell kann jeder mitmachen, wobei die wichtigste Komponente die persönliche Betreuung ist. Für jeden Bewerber gibt es einen Beratungscheck, denn selbstverständlich ist eine Mitgliedschaft bei SVAX nicht. Wie effektiv persönliche Kontakte sind, demonstrierte der DMVÖ bei einem Business-Speed-Dating, bei dem erste Gespräche mit den Unternehmen Extramarketing, Olympische Sport Bibliothek, SVAX und Vienna Communications Consulting geführt werden konnten.
Gesehen wurden.
Ganz persönlich genetzwerkt wurde im Anschluss bei einer Weinverkostung der Top-Winzerin Gertrude Pleil. Gesehen wurden: Karim Allouche (GF SVAX Social Business Network), Gerhard Amann (GF Amann Einrichtung-Handels GmbH), Michael Breitenfeld (Rechtsanwalt Siemer-Siegl-Füreder&Partner), Louisa Böhringer (GF DMVÖ), Fritz Fessler (GF Voicebusiness), Eva Freudenthaler (Himmelhoch PR), Manfred Fuger (Deutsche Telekom), Herbert Habschied (Regionaldirektor Trainforce Akademie Austria), Verena Heger (GF Projektmanufaktur), Josef Giselbrecht (GF Extra Marketing Service GmbH), Paul Gruber (GF Vienna Communications Consutling GmbH), Harald Sattler (GF Sattler & Eichinger Marketing- und Kommunikationsberatung GmbH), Wilfried Seywald (Direktor Marketing & Sales pressetext Nachrichtenagentur GmbH), Werner Schediwy (DMVÖ Vizepräsident, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG), Martin Wilfing (DMVÖ Vorstandsmitglied, GF you will like it), Monika Kretschy (OSB Marketing GmbH), Johannes Toth (GF Werbeagentur JT), Alexandra Vetrovsky-Brychta (Geschäftsleiterin der Schober Group Österreich), Johannes Wirthensohn (GF Hotel Altwienerhof)
Der Winzer
Das Weingut Pleil keltert seit Generationen im Weinort Erdberg gebietstypische Weine.
Der Ort liegt im Herzen des Weinbaugebietes Weinviertel. Die hügelige Landschaft und günstige Bodenbeschaffenheiten bilden ideale Voraussetzungen für den Weinbau. Die Liebe zum Weinbau und die überlieferte Tradition prägen den Charakter der Weine. Die hervorragenden Lehm- und Lößböden der Rieden und ökologisch penible Behandlung lassen hochwertige Trauben gedeihen, aus denen exquisite Weinqualitäten hervorgehen.
Der DMVÖ
Der Dialog Marketing Verband Österreich ist eine unabhängige Interessensvertretung der Dialog Marketing Branche. Derzeit zählt der DMVÖ mehr als 550 Mitglieder und gehört somit zu den mitgliederstärksten Kommunikationsverbänden des Landes. Er setzt sich aus Agenturen, Auftraggebern sowie Dienstleistungsunternehmen, Medien und Studenten zusammen. Die Veranstaltungsreihe Facts & Friends findet mindestens achtmal pro Jahr statt, gibt wichtige Impulse und bietet Mitgliedern und Interessenten die Möglichkeit zum Networken.
Credits
Die Veranstaltung wurde unterstützt von Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien.
Fotos (Abdruck honorarfrei, © DMVÖ)
ECB_1986:
Martin Wilfing (GF DMVÖ Vorstandsmitglied, GF you will like it), Alexandra Vetrovsky-Brychta (Geschäftsleiterin Schober Group Österreich), Karim ALLOUCHE (GF SVAX Social Business Network)
ECB_1990:
Werner Schediwy (DMVÖ Vizepräsident, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG), Karim ALLOUCHE (GF SVAX Social Business Network), Wilfried Seywald (Direktor Marketing & Sales pressetext Nachrichtenagentur GmbH)
ECB_1998:
Werner Schediwy (DMVÖ Vizepräsident, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG, Getrude Pleil (Winzerin Weingut Pleil), Karim ALLOUCHE (GF SVAX Social Business Network)
ECB_2010:
Werner Schediwy (DMVÖ Vizepräsident, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG), Karim Allouche (GF SVAX Social Business Network), Michael Breitenfeld (Rechtsanwalt Siemer – Siegel – Füreder & Partner)
Rückfragen
Louisa Böhringer (DMVÖ): T: 0676/911 43 40 oder louisa.boehringer(at)dmvoe.at
Eva Mandl (Himmelhoch PR): T:0699/111 766 56, eva.mandl(at)himmelhoch.at
König Klassik ist tot, es lebe die Demokratie: Dialogmarketer setzen auf Integrierte Kommunikation
Wien, 1. Oktober 2009. Den König des Marketing-Mix wollte man gestern bei den DMVÖ Facts & Friends krönen. Thomas Schwabl (marketagent.com) und Friedrich Kern (DMVÖ Vorstandsmitglied) präsentierten überraschende Zahlen einer aktuellen Online-Umfrage. König gibt es demnach keinen mehr.
Lange galt die klassische Werbung als Königsdisziplin der Kommunikation. Doch wer regiert den Marketing-Mix heute: Klassik oder Dialog? Dieser Frage widmeten sich gestern Mitglieder und Freunde des DMVÖ bei Facts & Friends im Wiener Looshaus. Im September führte der DMVÖ eine Online-Umfrage durch, die das Stimmungsbild unter den Marketingverantwortlichen Österreichs widerspiegelt. Auszüge aus der Studie sorgten gestern Abend für eine angeregte Publikums-Diskussion.
Von der Klassik zum Dialog?
Insgesamt 549 Teilnehmer aus Agenturen und Unternehmen beteiligten sich an der aktuellen Online-Umfrage des DMVÖ. Dabei zeichnet sich ein klares Bild für die Mediennutzung der Zukunft:
· 66 Prozent glauben, dass Online-Werbung weiter stark an Bedeutung gewinnen wird
· Mehr als 24 Prozent sehen im Direct Mail nach wie vor Potenzial
· Und nur 10 Prozent messen der Disziplin TV eine wachsende Bedeutung zu Das bedeutet keineswegs, das TV ausgedient hat. Denn fragt man nach den Beweggründen, die unterschiedlichen Kanäle zu besetzen, ergibt sich das folgende Bild:
· 63 Prozent sagen, dass sich TV sehr gut eignet, um Image aufzubauen · 25 Prozent geben Direct Mail die Note „Sehr gut“ im Verkauf Dialog
Marketing Know-how
Die Ressourcen sind knapper geworden, die Folge: Online und Direct Mailing sind die klaren Krisengewinner. Denn Dialog Medien gelten als effizient. Allen voran Online, Direct Mailing und die persönlich adressierte Werbepost. „Wir beobachten einen starken Aufschwung der Dialog Marketing Maßnahmen. Allerdings führen mehr als 50 Prozent der Auftraggeber ihre Aktionen ohne professionelle Unterstützung durch. Rund 80 Prozent sind an Aus- und
Weiterbildung im Dialog Marketing interessiert. Optimale Ergebnisse erreicht man aber nur mit Know-how und der Unterstützung von Agenturen und Spezialisten“, meint Friedrich Kern, DMVÖ Vorstandsmitglied.
Weiterbildung im Bereich Dialog Marketing und das Nutzen von vorhandenem Know-how sind folglich große Themen für die Zukunft der österreichischen Kommunikationsbranche.
Die Kommunikation der Zukunft?
Seit Ausbruch der Krise, hat vor allem Online Marketing stark an Bedeutung gewonnen. Hier setzen die Experten vor allem an, wenn junge Zielgruppen erreicht werden sollen. Fast 90 Prozent schätzen die Möglichkeit der Interaktivität über Social Networks. Und noch eine junge Disziplin hat Potenzial, gewaltig an Bedeutung zu gewinnen. Denn mehr als 90 Prozent finden, dass man junge Leute gut mittels Mobile Marketing erreicht. Die Medien wachsen sozusagen mit ihren Nutzern – und das bedeutet über kurz oder lang, dass Botschaften in Zukunft vor allem online und mobil übermittelt werden. „Laut Studie wurden allerdings bisher diese Möglichkeiten kaum genutzt. Marketingentscheider geben an, im Online-Bereich in Zukunft E-Mail-Newsletter und Internet-Banner zu forcieren. Ob das im Sinne der Konsumenten und letztlich zielführend ist, wird die Zukunft zeigen“, meint Kern.
Fazit: Bei Facts & Friends war man sich gestern Abend einig, dass Dialog Marketing und Klassik nur gemeinsam richtig stark sind. Bei der Planung aller Maßnahmen müssen auf jeden Fall die Wünsche und das Verhalten der Zielgruppe berücksichtigt werden.
Die beiden Präsentationen finden Sie als DMVÖ Mitglied im mitgliederregistrierten Bereich.
Die gesamte Studie präsentiert der DMVÖ am 7. Oktober 2009 beim Dialognachmittag im Rahmen des Medienforums auf der Medienmesse. Gratis-Eintrittskarten stellt der DMVÖ unter office@dmvoe.at zu Verfügung.
Dialog bei gutem Wein.
Nach der Diskussion hatten die Dialog Marketer Gelegenheit zum Networken und einer Weinverkostung des Top-Winzers Urban Stagård. Gesichtet wurden u.a.: Karim Allouche (GF SVAX Social Business Network), Michael Breitenfeld (Rechtsanwalt Siemer-Siegl-Füreder&Partner), Louisa Böhringer (GF DMVÖ), Christian Faltermeier (Director Sales Germany and Austria & Managing Director Hungary Falk Travel - a Falkensteiner Group Company) Gabriele Fischer-Ahrens (ORF), Ingrid Fischer (Research Consultant Marketagent.com online reSEARCH GmbH), Wolfgang Hafner (DMVÖ Vorstandsmitglied, GF dialogic), Franz Hausleitner (GF feibra GmbH), Anton Jenzer (DMVÖ Präsident, GF Schober Information Group Österreich und CEE), Friedrich Kern (DMVÖ Vorstandsmitglied, Österreichische Post AG), Paul Leitenmüller (Herausgeber, Verlagsleiter medianet), Eva Mandl (Himmelhoch PR), Manfred Oschounig (Leiter Marketing Postbus), Daniela Philipp-Sabelko (DMVÖ Vizepräsidentin, Training.Coaching.Consulting), Barbara Posch (Direktorin Werbe Akademie WIFI Wien), Harald Rametsteiner (Leitung Werbung Österreichische Post AG), Harald Sattler (GF Sattler & Eichinger Marketing- und Kommunikationsberatung GmbH), Werner Schediwy (DMVÖ Vizepräsident, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG), Oliver Schmitt (CEO viennabrand Agentur für Markenkommunikation KG), Thomas Schwabl (GF Marketagent.com online reSEARCH GmbH), Urban Stagård (Weingut Stagård), Florian Zelmanovics-Perl (DMVÖ Vorstandsmitglied, GF DRAFTFCBi), ...
Der Winzer
Seit über 300 Jahren wird in Stein an der Donau am Lesehof Stågard Wein angebaut. Die Böden sind gesund, Kunstdünger oder der Einsatz von Herbiziden waren nie ein Thema. Gekeltert wird nach dem Motto Bio.logisch! Dem Gebiet und den Böden entsprechend, legt die Familie Stågard ihr Hauptaugenmerk auf Weißweine – ganz besonders auf den Grünen Veltliner und Riesling. Das Weinsortiment besticht durch eine durchgehend saubere und charaktervolle Linie.
Rückfragen
Louisa Böhringer (DMVÖ): T: 0676/911 43 40 oder louisa.boehringer(at)dmvoe.at
Eva Mandl (Himmelhoch PR): T:0699/111 766 56, eva.mandl(at)himmelhoch.at
Eine bewegende Beziehung: Raiffeisen im Dialog mit Markus Rogan
Wien, 30. Juni 2009. Wie sich eine Beziehung im Laufe der Zeit verändert, welche Hochs und Tiefs gemeinsam durchlebt werden, veranschaulichten Spitzensportler Markus Rogan und Banker Werner Schediwy (DMVÖ Vizepräsident und Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien) am 29. Juni bei den DMVÖ Facts & Friends in Kooperation mit der Österreichischen Marketing-Gesellschaft.
Beziehungen leben vom Dialog – insbesondere, wenn sie nur zu diesem Zweck geschlossen werden. Die Beziehung zwischen einer Marke und seinem Vertreter, dem Testimonal, steht unter besonderen Gesichtspunkten, da der eigentlich umworbene ein Dritter, der Konsument, ist. Trotzdem oder gerade deswegen befinden sich die beiden – wie in jeder anderen Beziehung auch – in einer gewissen Abhängigkeit zueinander. Und wie in jeder anderen Beziehung auch, durchleben Marke und Testimonial Hochs und Tiefs, die es auszugleichen gilt.
Der Tanz um den Konsumenten
Markus Rogan und Werner Schediwy (beide Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien) boten den Teilnehmern der gestrigen DMVÖ Facts & Friends eine besondere Vorstellung ihres schauspielerischen Talents. In einem dynamischen Gespräch zwischen Auftraggeber und Testimonial nutzten sie die Größe des Vortragsaals und gingen buchstäblich auf Abstand und Tuchfühlung. „Marke und Testimonial stehen sich nicht immer nahe, sondern haben durchaus ihre Differenzen. Dazwischen steht immer der Konsument“, erklärt Werner Schediwy. Die Rolle des Konsumenten war bei den gestrigsten Facts & Friends dem Publikum zugedacht, das sich jederzeit zwischen den beiden Gesprächspartnern befand, einen Tanz um den Konsumenten miterlebte und aktiv in den Dialog miteinbezogen wurde.
Eine bewegende Geschichte
„Ein Testimonial ist für eine Marke solange wertvoll, solange die Imagewerte miteinander übereinstimmen und gegenseitig positive Effekte erzeugt werden“, meint Schediwy. Für Raiffeisen war Markus Rogan viele Jahre die ideale Ergänzung zum Wintersportler Hermann Maier. Die Marke wurde durch die Erfolge der beiden Athleten beflügelt. Gleichzeitig wurde mit dem jungen Markus Rogan die Konzentration auf eine jugendliche Zielgruppe verstärkt. Stars wie Rogan sind am Werbemarkt heiß umkämpft. Beziehungen tut es allerdings selten gut, wenn ein Dritter mitmischt, sprich das Testimonial auch für andere Marken aktiv wird. Auch die Seitenblicke-Präsenz des Schwimm-Stars war dem Vertrauen in die Marke nicht zuträglich, sondern schaffte zunehmend Misstrauen. „Wenn das Testimonial sein Metier verlässt und nicht mehr als Sportler, sondern als Mitglied der High Society wahrgenommen wird, gehen die ursprünglichen Image-Werte verloren“, erklärt Schediwy. Die Geschichte findet trotzdem ein gutes Ende für beide Seiten. Die Beziehung wurde neu definiert und auf neue Beine gestellt – heute erlebt Rogan als Raiffeisen-Mitarbeiter ein neues Verhältnis zum Unternehmen und beide Partner profitieren von der neuen Verbundenheit.
Ein Toast auf erfolgreiche Beziehungen
Nähe und Distanz bei einem Gläschen Wein sowie einen lebendigen Dialog zwischen Dialogmarketern und dem Testimonial Markus Rogan gab es bei der anschließenden Weinverkostung des Topwinzers Weninger. Gesehen wurden:
Louisa Böhringer (DMVÖ Geschäftsführerin), Hans Bauernfeind (Vorstand ÖMG), Peter Drobil (Präsident ÖMG und Werbeleiter UniCredit Bank Austria), Michaela Eichinger (GF Sattler & Eichinger), Fritz Fessler (VOICE BUSINESS), Wolfgang Hafner (GF dialogic und DMVÖ Vorstandsmitglied), Thomas Hinterleithner (Country Manager NeoMedia, Gavitec), Anton Jenzer (GF Schober Information Group Österreich und CEE und DMVÖ Präsident), Fritz Kern (Marketingleiter Österreichische Post AG und DMVÖ Vorstandsmitglied), Clemens Kirner (GF Card eMotion), Karin Merzendorfer (redmail), Daniela Philipp-Sabelko (GF Training.Coaching.Consulting und DMVÖ Vize-Präsidentin), Jürgen Polterauer (GF Dialogschmiede und DMVÖ Vorstandsmitglied), Heike Reising (GF IQM und DMVÖ Vorstandsmitglied), Markus Rogan (Spitzensportler), Werner Schediwy (Marketingleiter Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und DMVÖ Vizepräsident), Gustav Soucek (GF Freie Kreative), Jörg Spreitzer (CEO JWT und DMVÖ Vizepräsident), Gabriele Stanek (ÖMG Vize-Präsidentin), Michael Straberger (GF alleProspekte.at und DMVÖ Vorstandsmitglied), Alexandra Vetrovsky-Brychta (Geschäftsleiterin der Schober Group Österreich), Martin Wilfing (Geschäftsführer you will like it und DMVÖ Vorstandsmitglied), Markus Zadina (GF ZMG und DMVÖ Vizepräsident), Florian Zelmanovics-Perl (GF DRAFTFCBi und DMVÖ Vorstandsmitglied) und viele mehr.
Ausgezeichnete Dialog Marketer
Im Rahmen der gestrigen Facts & Friends wurden auch die diesjährigen AbsolventInnen des Dialog Marketing Collegs der Werbe Akademie ausgezeichnet. „Ich war diesmal in der Jury und habe wirklich außergewöhnliche Arbeiten gesehen. Bitte bleiben Sie dem Dialog Marketing erhalten. Solche Leute brauchen wir“, appelliert der neue DMVÖ Präsident Anton Jenzer an die sieben AbsolventInnen. Auch ÖMG-Präsident Peter Drobil gratuliert und sieht die gemeinsame Facts & Friends Veranstaltung als „wichtigen Anstoß für ein gemeinsames Miteinander zum Wohle der gesamten Kommunikationsbranche.“
Der Winzer
Seit Generationen erzeugt die Familie Weninger in Horitschon im Burgenland Wein. Qualität steht dabei an erster Stelle, deswegen wird seit 2006 ausschließlich nach biodynamischen Güterkriterien produziert. Der hofeigene Hefen und die Ruhezeiten in den kleinen Holzfässern lassen die Weine zu harmonischen Gesamtkunstwerken reifen. Im Jahr 1982 übernahm Franz Weninger das Weingut seiner Eltern und erlangte bereits im ersten Jahr internationale Anerkennung für seinen Blaufränkisch Kabinett 1983.1992 gründete Weninger gemeinsam mit dem ungarischen Winzer Attila Gere das Weninger & Gere Weingut in Villány. Heute produziert Weninger jährlich 80.000 Flaschen Rotwein in Ungarn und bis zu 200.000 Flaschen Rotwein im Burgenland. Unzählige Auszeichnungen beweisen die hohe Qualität seiner Weine. 2008 wurde das Weingut Weninger zum Winery of the Year gewählt.
Der DMVÖ
Der Dialog Marketing Verband Österreich ist eine unabhängige Interessensvertretung der Dialog Marketing Branche. Derzeit zählt der DMVÖ mehr als 500 Mitglieder und gehört somit zu den mitgliederstärksten Kommunikationsverbänden des Landes. Er setzt sich aus Agenturen, Auftraggebern sowie Dienstleistungsunternehmen, Medien und Studenten zusammen. Die Veranstaltungsreihe Facts & Friends findet mindestens achtmal pro Jahr statt, gibt wichtige Impulse und bietet Mitgliedern und Interessenten die Möglichkeit zum Networken.
Credits
Die Veranstaltung wurde unterstützt von Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien.
Fotos (Abdruck honorarfrei, © DMVÖ)
Rückfragen
Louisa Böhringer (DMVÖ): T: 0676/911 43 40 oder louisa.boehringer@dmvoe.at
Eva Mandl (Himmelhoch – PR): T: 0699/111 766 56 , eva.mandl(at)himmelhoch.at
Bei Intersport Eybl staunt der Kunde
– bei Facts & Friends der Dialog Marketer
Wien, 21. Mai 2009. Bei der DMVÖ Veranstaltung Facts & Friends gewährte Intersport Eybl Vorstand Dr. Peter Wahle Einblicke in die Strategien des größten Sportartikeleinzelhändlers Österreichs. 60 Dialog Marketing Spezialisten lauschten seinen Ausführungen.
„Den Kunden ins Staunen versetzen“ – dieses Credo hat sich Österreichs größter Sportartikeleinzelhändler – Intersport Eybl – an den Namen geheftet. Der Marktführer setzt dabei auf höchste Sortiments-, Service und Mitarbeiterkompetenz, wodurch für den Kunden das Shoppen zum Einkaufserlebnis wird. Wieso Dialog Marketing bei Intersport Eybl seit über 25 Jahren eine bedeutenden Stellenwert hat und warum diese Disziplin bedeutender denn je ist, erklärte Intersport Eybl Vorstand Dr. Peter Wahle am 20. Mai bei Facts & Friends. „Sport Ebyl ist der größte Sportartikeleinzelhändler Österreichs und Direct Marketer der ersten Stunde. Deshalb freue ich mich besonders auf Peter Wahle und wie er seine Kunden ins Staunen versetzt,“ sagte Friedrich Kern, Moderator des Abends, DMVÖ-Vorstandsmitglied und Marketingleiter Info.Mail bei der Österreichische Post AG zur Begrüßung.
Dialog Marketing ist Programm
Dialog Marketing gehört bei Intersport Eybl zur Positionierung. Als Premiumanbieter steht bei Österreichs führendem Sportartikeleinzelhändler der Mehrwert für den Kunden im Mittelpunkt. „Die direkte und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Ansprache unserer Kunden ist uns dabei besonders wichtig und ermöglicht es, die Kunden immer wieder ins Staunen zu versetzen“, erklärt Wahle.
Dialogorientierter Schlüsselanhänger
Dabei kann Intersport Eybl auf eine lange Tradition verweisen. Denn als Direct Marketer der ersten Stunde, wurde bereits 1983 ein Kundenbindungsprogramm inkl. Kundenkarte etabliert. Der innovative Schlüsselanhänger wurde in den 1980er Jahren zum Erfolg. „Unsere Kundenkarte war im ausgehenden Jahrhundert fast schon ein Trend. Zurückzuführen ist das nicht zuletzt auf den Mehrwert, dem Service, den Schlüssel an seinen Besitzer zu retournieren, falls er verloren geht“, meint Wahle.
Lebe deinen Sport
Der Claim ist für den Kunden spürbar. Das Erfolgsrezept besteht aus einem innovativen Sortiment, das mittels Dialog Marketing kommuniziert und am POS konsequent erlebbar gemacht wird. Der Kunde und seine Bedürfnisse stehen dabei im Mittelpunkt. Angebote, Spezial-Mailings, Kataloge und adressierte Massenaussendungen, mit einer Auflage von bis zu 800.000 Stück, ergänzen das Kommunikationsprogramm. Intersport Eybl erreicht übrigens 1,42 Millionen Adressen von insgesamt 3,4 Millionen Haushalten in Österreich.
„Die Versprechen, die wir machen, halten wir. Deshalb bringen unsere Mitarbeiter Höchstleistungen. Vom Staatsmeister im Marathon über die mehrfach österreichische Meisterin im Duathlon-Langdistanz bis hin zum Marathon Weltmeister beraten bei uns echte Sport-Experten“, so Wahle.
Dass die Mitarbeiter in letzter Instanz über den Erfolg des Unternehmens entscheiden, beweisen auch die 1,8 Millionen Euro, die das Unternehmen jährlich für Verkaufstrainings und Mitarbeiterschulungen ausgibt.
Vom Bedarfsdecker zum Bedarfswecker
Die Regeln des Markts sind klar. Aktualität respektive Schnelligkeit, Emotionalisierung und Inszenierung sind die Disziplinen, die heute gefordert sind. Zu den Gewinnern zählen vor allem Bedarfswecker, Spezialisten und Anbieter von Themenwelten. Dialog Marketing leistet dabei einen wichtigen Beitrag, weil es die jeweiligen Welten in die Kundensprache übersetzt. Es gilt, den Kunden aus der Masse herauszuheben, sich auf wenige Marken zu konzentrieren und ein Thema zu bilden. Sprich, vom Bedarfsdecker zum Bedarfswecker zu werden.
Ganzheitliches, kundenorientiertes Denken und die Verbindung von Dialog Marketing und Maßnahmen am POS haben Intersport Eybl zum Erfolg geführt. Dabei hat das Unternehmen noch Großes vor. „Wir wollen in Österreich zum Kultobjekt bei Innovationen und Qualität im Sportartikelhandel werden“, meint Wahle.
Höchstpunkte beim Networken
Nach dem Vortrag bewiesen die Dialog Marketer Ausdauer beim Networken und der Weinverkostung des Top-Winzers Eduard Wachter mit Gattin Silvia. Gesichtet wurden u.a.: Louisa BÖHRINGER (GF DMVÖ), Daniela HARASZTI (Dietix und MUSE), Peter HOFBAUER (Director Mobile Marketing DIMOCO), Raimund HÖSLINGER (Geschäftsleitung Bertelsmann), Friedrich KERN (DMVÖ Vorstandsmitglied und Marketingleiter Info.Mail bei der Österreichische Post AG), Jakob KLEINSASSER (International Sales Manager DIMOCO), Martin LIEB (Vice President Central Europe AVAYA), Thomas Loser (atmedia), Eva Mandl (GF Himmelhoch PR), Daniela PHILIPP-SABELKO (DMVÖ-Vizepräsidentin, GF Training.Coaching.Consulting), Harald Sattler (GF Sattler Eichinger), Heike REISING (GF IQM, DMVÖ-Vorstandsmitglied), Verena Heger (GF Projektmanufaktur), Eduard und Silvia WACHTER (Winzerpaar) und Peter WAHLE (Intersport Eybl Vorstand).
Der Referent
Dr. Peter Wahle studierte Betriebswirtschaftslehre in Köln mit dem Schwerpunkt Handel. Seine Doktorart absolvierte er an der Universität Siegen wo er sich dem Thema „Strategische Erfolgsdeterminanten im Einzelhandel“. Von 1990 bis 2005 bekleidete er verschiedene Geschäftsführungs- und Vorstandspositionen im Einzelhandel in den USA, Kanada, Schweiz und Österreich. Seit 2007 ist Wahle Vorstand der Sport Eybl & Sports Experts AG und zuständig für die Bereiche Marketing, Vertrieb, Einkauf und Expansion.
Der Winzer
Silvia und Edi Wachter sind ein Familienbetrieb mit 3,7 ha Weingartenfläche, im Weinbaugebiet Südburgenland in Deutsch-Schützen. Dieses Gebiet ist besonders bekannt für exzellente Rotweine. Blaufränkisch ist die Leitsorte, welche aufgrund des schweren Lehmbodens und des einzigartigen Klimas im Südburgenland besonders gut gedeiht. Das Ziel von Silvia und Edi Wachter ist es, charaktervolle bodenständige Weine zu keltern. Besonders hervorzuheben ist der DONUM 2006, der bei der letzten Falstaff-Bewertung 92 Punkte erreichte.
Der DMVÖ
Der Dialog Marketing Verband Österreich ist eine unabhängige Interessensvertretung der Dialog Marketing Branche. Derzeit zählt der DMVÖ mehr als 500 Mitglieder und gehört somit zu den mitgliederstärksten Kommunikationsverbänden des Landes. Er setzt sich aus Agenturen, Auftraggebern sowie Dienstleistungsunternehmen, Medien und Studenten zusammen. Die Veranstaltungsreihe Facts & Friends findet mindestens achtmal pro Jahr statt, gibt wichtige Impulse und bietet Mitgliedern und Interessenten die Möglichkeit zum Networken.
Credits
Die Veranstaltung wurde unterstützt von Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien.
Fotos (Abdruck honorarfrei, © DMVÖ)
Rückfragen
Louisa Böhringer (DMVÖ): T: 0676/911 43 40 oder louisa.boehringer(at)dmvoe.at
Eva Mandl (Himmelhoch – PR): T: 0699/111766 56 , mailto:eva.mandl(at)himmelhoch.at
Verkaufen in der Krise
Wie man in der Krise verkauft und durch Vertrauen eine Marke erfolgreich vermarktet, erklärte Quelle Marketingleiterin Christiane Arnscheidt bei einer Facts & Friends-Veranstaltung am 4. März 2009 des Dialog Marketing Verbandes Österreich (DMVÖ) im Wiener Looshaus. Nach dem Vortrag testeten die Dialog Marketer das Vertrauen in ihre Geschmacksnerven bei einer Weinverkostung des Top-Rotweinwinzer Mike Faulhammer-Körper.
Am 4. März 2009 folgten wieder zahlreiche Dialog Marketer der Einladung des DMVÖ zu Facts & Friends im Wiener Looshaus. Getreu dem Mott der diesjährigen DICOM „In Dialogue wie trust“ stand der Abend ganz im Zeichen des Vertrauens. Quelle Marketingleiterin Christiane Arnscheidt referierte darüber, wie Marken Vertrauen schaffen.
Welche Krise?
Zum Beginn ihres Vortrags stellt Christiane Arnscheidt die Frage in den Raum, in welcher Krise wir uns eigentlich befinden? In einer Absatzkrise, einer Branchenkrise oder wirklich in einer Wirtschaftskrise? Ihre Antwort mündet in einem einzigen Wort: Vertrauenskrise. „Im Moment jagt eine Katastrophennachricht die nächste. Die Konsumenten sind verunsichert und wissen nicht mehr, wem sie vertrauen können. Dabei ist Vertrauen für den Erfolg einer Marke essenziell“, so Arnscheidt. Verkaufen in der Krise bedeutet für die Marketingexpertin Rückbesinnung auf Werte. Es geht nicht um den schnellen Verkauf, sondern darum, das langfristige Vertrauen der Konsumenten zurückzugewinnen. „Vertrauen entsteht im konstruktiv ehrlichen Dialog miteinander. Wer es schafft, das Vertrauen seiner Kunden zu gewinnen schafft eine Marke, die in der Vertrauenskrise den richtigen Weg zeigt“, meint dazu Werner Schediwy Leiter des Strategischen Marketings der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG und DMVÖ Vorstandsmitglied.
Welche Marke?
Marken begleiten uns seitdem es die Marktwirtschaft gibt, sie sind quasi eine Antwort auf die stetig steigende Anzahl von Waren und Dienstleistungen und dienen als Leuchttürme im Meer dieses unüberschaubaren Angebots. Sie versichern Qualität, signalisieren Sicherheit und vermitteln so Vertrauen. Ob wir es wollen oder nicht – Marken umgeben uns. Gleichzeitig umgeben wir uns mit Marken in allen Lebensbereichen und wir konsumieren sie täglich. „Eine Marke ist vieles – vom Wirtschaftsgut, übers Warenzeichen bis zum Statussymbol. Aber vor allem ist sie eines: Ein Leistungsversprechen und damit ein positives Vorurteil“, meint Arnscheidt.
Lebensmensch oder Markenfreund
Wer von einer Marke überzeugt ist, ist schwer zu einem Markenwechsel zu bewegen. Beziehungen zwischen Marken und Konsumenten sind meistens wie Freundschaften und im besten Fall dauern sie ein Leben lang. Eine starke Marke macht unabhängiger vom Markt. Diese Unabhängigkeit ermöglicht wiederum ein erfolgreiches Verkaufen auch in Krisenzeiten. Eine Marke bedarf langjähriger Pflege und darf sich nicht jedem Trend unterwerfen. Dazu meint Arnscheidt: „Heute sind wir in einer Situation, in der viele Konsumenten von flüchtigen Verführungen zu oft getäuscht und enttäuscht wurden. Sie suchen wieder nach Beständigkeit – nach einem Zuhause.“ Wenn der Konsum keinen Spaß mehr macht, muss man den Menschen wieder mehr Authentizität bieten.
Auffallen um jeden Preis?
Der Schlüssel zum Erfolg liegt laut Arnscheidt darin, mit dem richtigen Angebot aufzufallen und nicht nur durch einen günstigen Preis präsent zu sein. „Sie müssen mit dem Kunden auf Augenhöhe kommunizieren, authentisch sein und den Dialog suchen“, erläuter Arnscheidt. Am Beispiel 50 Jahre Quelle untermauerte Arnscheidt ihre Theorie mit praktischen Daten. Quelle setzt in der Kommunikation bewusst auf Serviceleistungen. Top-Angebote werden als Jubiläumsangebote statt Krisenpreis kommuniziert. Mit diesen Maßnahmen schafft Quelle ein positives Bild, das durch PR-Maßnahmen verstärkt wird. Damit startet Quelle durch und darf auch während der Krise erfolgreich sein – denn die Quelle-Kunden haben ihr Vertrauen nicht verloren.
Vertrauen ins Networken
Nach dem Vortrag testeten die Dialog Marketer das Vertrauen in ihre Geschmacksnerven bei einer Weinverkostung des Top-Rotweinwinzers Mike Faulhammer-Körper. Dabei gesichtet wurden u.a.: Louisa Böhringer (GF DMVÖ), Peter Buchauer (Lindt & Sprüngli), Mike Faulhammer-Körper (Winzer), Gabriel Grabner (atmedia), Wolfgang Hafner (dialogic), Daniela Haraszti (MUSE), Friedrich Kern (Österreichische Post AG), Clemens Kirner (Card eMotion), Martin Lieb (Area Sales Vice President Central Europe AVAYA), Thomas Loser (atmedia), Jürgen Menedetter (GF GIS), Karin Merzendorfer (redmail), Karl Pall (Google Österreich), Jürgen Polterauer (CEO Dialogschmiede), Franz Rankl (Ueberreuter), Werner Schediwy (Leiter des Strategischen Marketings der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG), Michael Straberger (DMVÖ Präsident und CEO alleProspekte), Alexandra Vetrovsky-Brychta (Schober Information Group), Barbara Wiesinger (Monster), Florian Zelmanovics-Perl (DraftFCBi).
Die Referentin
Christiane Arnscheidt studierte Wirtschaftswissenschaften mit internationalem Doppeldiplom und ist MBA mit Schwerpunkt „General Management″. Sie leitet die Marketingabteilung der Quelle AG Österreich und ist Geschäftsführerin der Quelle InnovationsPartner GmbH Deutschland. 2005 erhielt Christiane Arnscheidt den Medienpreis "Karriere des Jahres". Berufsbegleitend promoviert sie derzeit im Fachbereich Audiovisuelle Medienkommunikation an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg zum Thema Markenkommunikation im Medien- und Konsumwandel.
Der Winzer
Nach dem Vortrag lud Top-Rotweinwinzer Mike Faulhammer-Körper vom Weingut Schützenhof aus Deutsch-Schützen im Südburgenland zur Weinverkostung. Das Weingut Schützenhof liegt am Fuße des Eisenberges in Deutsch-Schützen im Südburgenland und hat einen festen Platz in der Riege der österreichischen Spitzenwinzer. Der Schwerpunkt liegt bei der Rotweinproduktion, wobei die Weine durch ihren eigenständigen Charakter auffallen. Regionsbedingt hat der Blaufränkische im Weingut Schützenhof einen besonderen Stellenwert. Ausgezeichnete Qualität bringen auch der reinsortig ausgebaute Merlot und der Top-Cuvée Kastellan. Der Süßwein Allegria ist ein Schilfwein, der im kleinen Holzfass reift. Er eignet sich als Digestif und zählt zu den Besonderheiten aus dem Hause Faulhammer.
Credits
Die Veranstaltung wurde unterstützt von Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien.
Zauber der Worte oder wie man Dialog Marketer zum Singen bringt
Bei der letzten Facts & Friends-Veranstaltung des Dialog Marketing Verbandes Österreich (DMVÖ) stand das Wort im Rampenlicht. Welche Zauberkunststücke die Sprache beherrscht, zeigte Hypno-Rhetorik®-Trainer Roman Braun den rund 80 Dialog Marketern im Wiener Looshaus.
Gute Redner haben hypnotische Wirkung. Sie versetzen ihr Gegenüber in Trance, überzeugen Menschen von der Attraktivität eines Produkts oder den eigenen Qualitäten. Klingt wie Zauberei? Ist es auch. Hypno-Rhetorik® im Alltag und Beruf findet immer statt. Und sie funktioniert. Davon hat Roman Braun, Bestseller-Autor und NLP-Mastertrainer die rund 80 Dialog Marketer bei der ungewöhnlichen Facts & Friends-Veranstaltung des DMVÖ am 28. Jänner im Wiener Looshaus überzeugt. Wie? Durch Experimente mit überraschenden Ergebnissen, einfache, aber offensichtlich unlösbaren Rechenaufgaben, Dehnungsübungen und Belastungstests für den Bizeps. Die Gäste wurden gefordert und in ihrer Wahrnehmung gefördert. Interaktiv, kommunikativ und nachhaltig. So fanden sich unter anderen DMVÖ-Geschäftsführerin Louisa Böhringer, Top-Winzer Johann Donabaum, die Werber Michaela Eichinger und Harald Sattler, IQM-Boss Heike Reising und Direct Sales-Experte Martin Wilfing beim gemeinsamen Singen von „My Bonnie Is Over The Ocean“ wieder.
Das 40 Bit-Fenster
Trance ist ein Bewusstseinszustand, der durch „hochgradig eingeengte Aufmerksamkeit“ gekennzeichnet ist. Trance ist daher eine eingeschränkte Wahrnehmung der Wirklichkeit. „Pro Sekunde strömen mehr als 11 Millionen Bits an Sinneseindrücken zum Zentralnervensystem. Unser bewusster Verstand kann aber nur maximal 40 Bits pro Sekunde verarbeiten,“ sagt Dialog-Experte Braun. Der Großteil der Wahrnehmung erfolgt demnach unbewusst. Und das hat Auswirkungen auf den Dialog und seine Wirkung.
Gute Verkäufer sind Hypnotiseure
„Sprache ist immer Manipulation“, betont Braun. Das wissen erfolgreiche Verkäufer. Sie sind Hypnotiseure. Sie verändern die Bewusstseinszustände ihrer Gesprächspartner und schicken sie auf eine Zeitreise in die Zukunft, in der sie sich glücklich mit dem Produkt wiederfinden. „Pseudo-Orientierung in der Zeit“, nennt Braun dieses Dialog-Tool. Auf den inneren Dialog kommt es an Ein Erwachsener lächelt rund zehn- bis zwölfmal am Tag, ein dreijähriges Kind zirka 400-mal und weint etwa 20-mal täglich. „Dennoch empfinden viele Menschen, dass Kinder andauernd weinen. Wohl auch deshalb, weil Erwachsene an die 300-mal täglich einen negativen inneren Dialog führen“, meinte Braun, der den Dialog Marketern an diesem Abend eine neue, positive Sichtweise der Welt vermittelte. Denn: Menschen erkennen, welche Qualität der innere Dialog ihres Gegenübers hat. Wie man den eigenen inneren Dialog beeinflussen kann und wie das zu einer effizienteren Kommunikation führt, erfuhren die Dialog Marketer bei interaktiven Experimenten.
Zaubersprüche beim Networken
Im Anschluss an den Vortrag setzten die Dialog Marketer den Zauber ihrer eigenen Worte beim Networken ein. Für den gustatorischen Zauber sorgte Spitzenwinzer Johann Donabaum aus der Wachau. Dabei gesichtet wurden u.a.: Louisa Böhringer (GF DMVÖ), Roman Braun (Hypno-Rhetorik® -Trainer), Johann Donabaum (Winzer), Michaela Eichinger (Sattler und Eichinger), Barbara Frankl (Ogilvy), Gabriel Grabner (atmedia), Karin Gruber-Clementschitsch (walter services austria), Martina Kapral (Humor.AG), Claudia Koller (Trinergy International), Thomas Loser (atmedia), Eva Mandl (Himmelhoch), Harald Sattler (Sattler und Eichinger), Heike Reising (GF IQM), Alexandra Vetrovsky-Brychta (Schober Information Group), Martin Wilfing (GF you will like it), Robert Wogg (Accelor), Julia Zemann (favoriten).
Der Referent
Roman Braun ist Bestseller-Autor, erster zertifizierter NLP-Mastertrainer in Österreich und Trinergy®-Mastertrainer der ITA (International Trinergy® Association). Er ist Obmann der ICF Austria (International Coach Federation) sowie anerkannter Lebens- und Sozialberater. Seine Seminare gehören zu den meist besuchten in ganz Europa.Sein Background: Studium der Psychologie, Philosophie und Pädagogik, sowie Lebens- und Berufserfahrung als Unternehmer. Langjährige Erfahrung als Berater, Trainer und Coach im wirtschaftlichen, pädagogischen und therapeutischen Bereich. Umfassende Aus- und Weiterbildung bei Paul Watzlawick, Bert Hellinger, Steve de Shazer, Richard Bandler, John Grinder, Robert Dilts, Robert McDonald, Joseph O`Connor, Ian McDermott, Wyatt Woodsmall u.a. Mitglied beim "American Board of Hypnotherapy".Roman Braun ist Mentalcoach von Weltcupsiegern, Spitzenpolitikern und Weltmeistern.
Credits Die Veranstaltung wird unterstützt von Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien.
Ein persönliches Angebot für DMVÖ Mitglieder finden Sie hier: www.trinergy.at/dmvoe.html
Warum Menschen - und Kunden - untreu sind
Eugen Maria Schulak erklärte das Phänomen Treue bei Facts & Friends am 19. November
Treuepunkte, Kundenbindungsprogramme, Incentives, Member-gets-member etc. – Dialog Marketing ist eine Disziplin, die von Maßnahmen und Programmen, die auf die Treue des Konsumenten abzielen geprägt ist. Was Treue überhaupt ist, wie man im Dialog Marketing sinnvoll damit umgeht und wie Konsumenten eine Marke erleben, hörten Mitglieder und Freunde des DMVÖ bei einer Facts and Friends Veranstaltung am 19. November im Wiener Looshaus.
Treu und …
In einem Satz zusammengefasst ist Treue die Pflicht, das Versprochene zu erfüllen. Marketing Manager denken in erster Linie daran, wie sie die Treue ihrer Kunden gewinnen können. Oft vergessen sie dabei, dass auch die Marke selbst zu Treue verpflichtet. Im Marketing bedeutet Treue, sich von den eigenen Grundsätzen respektive Markenwerten leiten zu lassen und diesen treu zu bleiben. „Treue im Marketing heißt, dass man das Versprechen, das man einem Kunden in Form eines Produktes oder einer Dienstleistung gegeben hat, auch erfüllt“, erklärt der Philosoph Eugen Maria Schulak.
… und untreu
Warum fällt es Menschen so schwer, treu zu sein? Schulak meint: „Menschen und Kunden sind untreu, weil sie das Beste wollen. Menschen sind leidenschaftlich und suchen daher die Abwechslung. Außerdem will man neue Erfahrungen sammeln und so auch neues Wissen erwerben. Wenn wir das Beste wollen, so sind wir notwendig untreu, zumindest solange, bis wir das Beste gefunden haben.“ In einer Konsumgesellschaft wird der Konsument tagtäglich zur Untreue verführt. Konsumgüter sind schnelllebig und werden laufend ersetzt. Der Computer, der gestern noch in war, ist morgen schon im wahrsten Sinne des Wortes von gestern. Der Konsument ist es gewohnt, nicht lange an Dingen festzuhalten, sondern diese auszutauschen. Die Herausforderung für den Wirtschaftstreibenden ist es, die Treue dem Kunden gegenüber zu halten, indem er ihm einerseits das Beste bietet und ihn andererseits in seinem Verlangen nach Abwechslung nicht enttäuscht.
Eine neue Liebe
Wer einen neuen Kunden gewinnen will, muss sie zwangsläufig zur Untreue verführen. Man muss potenzielle Kunden dazu aufmuntern, anderen Anbietern die Treue zu brechen, damit man die eigene Treue unter Beweis stellen kann. Die Leidenschaft des Kunden für das eigene Angebot muss geweckt und gleichzeitig die Unzufriedenheit mit den aktuellen Gewohnheiten verdeutlicht werden. „Alles, was wir begehren, hat seinen Ursprung in der Leidenschaft. Die Leidenschaft macht bedingungslos treu. Solange man etwas leidenschaftlich begehrt, bleibt der Blick auf den Rest der Welt verstellt“, meint Schulak. Es ist ein Traum eines jeden Markenartikelanbieters, die Leidenschaft seiner Kunden mit einer völlig neuen Produktkategorie am Leben zu erhalten. Im Normalfall muss ein Kunde aber erst einem anderen Produkt untreu werden, bevor er sich dem neuen Angebot zuwenden kann. Trennungen sind sozusagen die Trittsteine, über die man durch ein konsumorientiertes Leben schreitet. Und so kann jede Trennung als Chance wahrgenommen werden, einen neuen treuen Kunden zu gewinnen.
Gesehen wurden
Nach dem Vortrag unterhielten sich die Dialog Marketing Experten über Treue und Liebe und verkosteten die hervorragenden Weine der Winzer Erich und Walter Polz aus den Weingütern Erich & Walter Polz und Weingut Tscheppe am Pössnitzberg. Gesehen wurden: Louisa Böhringer (GF DMVÖ), Michaela Eichinger (GF Sattler & Eichinger), Milosch Godina (Vorstandsmitglied DMVÖ, Tele2), Michael Grabner (GF Michael Grabner Media), Wolfgang Hafner (Vizepräsident DMVÖ, GF dialogic Direct-Marketing Consulting), Peter Keller (Weingut Polz/Tscheppe), Fred Koblinger (GF PKP proximity), Holger Kossdorff (GF. Dr. Kossdorff Werbeagentur), Martin Lieb (GF Avaya), Gerald Mondl (Ueberreuter), Daniela Philipp-Sabelko (Vizepräsidentin DMVÖ, GF Training.Coaching.Consulting), Heike Reising (GF IQM), Doris Riedl (Twyn Group), Werner Schediwy (Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien), Günter Schweiger (WU Wien), Helmut Stögerer (Vorstandsmitglied DMVÖ, GF PKP proximity), Peter Vostrovsky (GIS), Martin Wilfing (Vorstandsmitglied DMVÖ, GF You will like it), Florian Zelmanovics-Perl (DRAFTFCBi)
Sponsoren
Unterstützt wurde die DMVÖ Facts & Friends Veranstaltung von Avaya, Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien sowie den Weingütern Erich & Walter Polz und Weingut Tscheppe am Pössnitzberg.
DMVÖ Facts and Friends go West
Vertreter aus Österreich, Deutschland und der Schweiz folgten dem Ruf des Dialog Marketing Verbands Österreich und trafen sich in Vorarlberg zum Thema „Eine Sprache – drei Mentalitäten“.
„Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“, mit diesen Worten schloss Ursula Schomburg (Böttcher Marktforschung) am 10. September ihren Vortrag im Rahmen der DMVÖ Facts and Friends-Veranstaltung in Vorarlberg. Etwa 70 Vertreter des Deutschen Dialogmarketing Verbands (DDV), des Schweizer Direktmarketing Verbands (SDV) und des Dialog Marketing Verbands Österreich trafen sich im „House of Wolford“ in Bregenz. In einem Impulsreferat präsentierte Ursula Schomburg von der Böttcher Marktforschung eine Onlinestudie, die das Selbst- und Fremdbild der Deutschen, Österreicher und Schweizer durchleuchtet. In einer anschließenden Podiumsdiskussion sprachen Philipp Fasser (Moderation), Ursula Schomburg (Böttcher Marktforschung), Milo Stössel (MS Mailservice), Michael Horlacher (agencyteam Stuttgart) und Hartmuth Lohs (Vorstandsmitglied DMVÖ, Lohs international) über die Bedeutung der unterschiedlichen Ansprache im Dialog Marketing.
Deutsch ist nicht gleich Deutsch
Einig war man sich darin, dass die persönliche Ansprache ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer Dialog Marketing-Aktion ist. „Die regionale Ansprache ist wesentlich. In der Schweiz erhöht sich die Responsequote um 20 %, wenn man dem Rezipienten helvetische Texte schickt“, meint Jakob Nef (SDV Präsident). Dass in den drei Nachbarländern zwar Deutsch, aber nicht dieselbe Sprache gesprochen wird, unterstrich Gastgeber Hartmuth Lohs (DMVÖ Vorstandsmitglied, Lohs International): „Deutsch ist nicht gleich Deutsch. Die österreichische Sprache kennt etwa 4000 Wörter, die österreichspezifisch sind. Eine eigene deutsche Übersetzung für die einzelnen Länder ist also sinnvoll und richtig.“ Dass es allerdings auch innerhalb der einzelnen Länder auf das jeweilige Thema ankommt, wie man seine Zielgruppe anspricht, erklärt Milo Stössel: „Schwyzerdütsch ist die Sprache des Herzens, Hochdeutsch ist in der Schweiz die Sprache des Verstandes.“ „Um die Zielgruppen zu erobern, muss man auf die lokalen Marktgegebenheiten eingehen“, ist Michael Horlacher überzeugt.
Trotz aller Sprachunterschiede war man sich einig, dass die persönliche Ansprache im Dialog Marketing essenziell ist. Die drei deutschsprachigen Verbände werden auch in Zukunft eng zusammen arbeiten, „Wir drei Verbände DDV, SDV und DMVÖ treffen einander regelmäßig zum Austausch, beraten über brisante Themen wie die Postliberalisierung und werden auch in Zukunft gemeinsame, grenzübergreifende Lösungen für unsere Mitglieder entwickeln“, meint Michael Straberger (DMVÖ Präsident).
Gesichtet wurden ...
Beim länderübergreifenden Networking wurden unter anderen gesichtet: Max AKERMANN (prisma medienservice, SDV Vorstandsmitglied), Louisa BÖHRINGER (DMVÖ Geschäftsführerin), Brigitte BRÜNING (Klingel), Philipp FASSER (Moderator, Antenne Vorarlberg), Corinne HARDER (SDV Verbandsmanagerin), Margit HINTERHOLZER (Dornbirner Messe), Michael HORLACHER (agencyteam Stuttgard, DDV), Christian HULDI (SDV Vorstandsmitglied), Karlheinz KINDLER (Sparkasse der Stadt Feldkirch), Lukas KONZETT (Konzett&Brenndörfer OG), Hartmuth LOHS (Lohs International, DMVÖ Vorstandsmitglied und WKO Vorarlberg Fachgruppe Werbung), Marie-Luise MARUSCHKO (SwissPostInternational), Marin MÜHLMANN (Global Mail Austria, DMVÖ-Mitglied), Paul NACHTSHEIM (DDV Geschäftsführer), Jakob NEF (SDV Präsident sowie Geschäftsführer), Erik NEUMANN (Publicis Dialog, SDV Mitglied), Jutta ZORN-SCHNÖTZINGER (Brainpool), Ursula SCHOMBURG (böttcher marktforschung), Milo STÖSSEL (MS Mail Service, SDV Vorstandsmitglied), Michael STRABERGER (DMVÖ Präsident) und Dieter WENGG (DDV Präsident).
Rückfragen
Louisa Böhringer (DMVÖ), T: 0676/911 43 40,
e-mail: louisa.boehringer(at)dmvoe.at
Eva Mandl (Himmelhoch – Text, PR, Event), T: 0699/111766 56,
e-mail: eva.mandl(at)himmelhoch.at
Österreicher bei Unternehmensgründungen weiter zaghaft
Die Bereitschaft der Österreicher, sich selbstständig
zu machen, hinkt im internationalen Vergleich weiter hinterher. Trotz
guter Ideen sowie innovativer Produkte und Dienstleistungen fehlt
großteils der Mut, ein Unternehmen zu gründen, waren sich Experten
gestern, Dienstagabend, bei einer Veranstaltung der
APA-E-Business-Community in Wien einig.
"Österreich liegt laut Studien weit zurück, besonders bei
Jungunternehmerinnen und -unternehmern. Die paar Betriebe, die dann
doch gegründet werden, sind aber überdurchschnittlich innovativ und
stark international ausgerichtet. Dennoch trauen sich die meisten
viel zu wenig zu. Das größte Hemmnis ist die Angst vor dem Risiko",
erklärte Philipp Türtscher vom Institut für Entrepreneurship und
Innovationsmanagement an der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien.
Laut dem kürzlich publizierten "Global Entrepreneurship Monitor
2007" nimmt Österreich mit 2,44 Prozent Jungunternehmerinnen und
-unternehmern gemessen an der repräsentativen Gesamtbevölkerung
zwischen 18 und 54 Jahren den letzten Platz des Rankings, das 42
Länder umfasst, ein. Im Vergleich zum Jahr 2005 bedeute dies einen
Rückgang der Jungunternehmeraktivität um die Hälfte, heißt es in der
Studie.
Vorangetrieben werden sollte der Stellenwert des Unternehmertums
durch Ausbildungssysteme, die unterstützen und fördern, auch wenn sie
die Menschen selbst nicht verwandeln könnten, so Türtscher. "Es gibt
gute Erfindungen und Entdeckungen, aber Schwächen in der Umsetzung.
Die Natur- und Ingenieurwissenschaften sind in Österreich aber auf
Weltniveau, auch wenn ihnen stärkeres unternehmerisches Denken gut
tun würde", sagte der Experte.
Einen "Mangel an Selbstvertrauen, Mut und gelegentlich Glück"
ortet Harald Leitenmüller, Innovationssprecher von Microsoft
Österreich, bei Gründungen. Offensichtliche Gelegenheiten würden
missachtet oder einfach verpasst. "Beim Microsoft ImagineCup, dem
größten internationalen Studierendenwettbewerb, sind Österreicher
immer an der Spitze. Nur leider nehmen lokal wenige daran teil. Ist
das mangelndes Selbstvertrauen oder Faulheit?", fragte sich
Leitenmüller.
Ein weiteres Problem: "Versagen ist in Österreich verpönt", so der
Innovationssprecher. Den sogenannten Ein-Personen-Unternehmen (EPU),
die die heimischen Neugründungen im IT-Bereich prägen, spricht
Leitenmüller die Innovationsfähigkeit weitgehend ab: "Da fehlt
einerseits das Know-how - dafür braucht es zwei bis fünf Mitarbeiter
-, andererseits die Vernetzung."
Unzufrieden mit den Rahmenbedingungen zeigte sich Oliver Krizek,
Geschäftsführer von Navax Consulting. "Als junger Mensch mit Ideen
hat man es in Österreich schwer. Man muss einen langen Atem haben und
sich ein paar Jahre mit wenig Einkommen begnügen. Es gibt kaum
Fremdkapital - für kleine IT-Firmen schon gar nicht - und wenig
Unterstützung. Außerdem macht der zu geringe Hebeleffekt aufgrund der
Größe des Marktes den Schritt ins Ausland unumgänglich", so Krizek.
Problematisch sei vor allem, eine Firma mit anderen gemeinsam zu
gründen. "Die Toleranz endet, sobald das erste Geld hereinkommt. Ohne
diese Toleranz ist aber jedes Projekt zum Scheitern verurteilt. Eine
Voraussetzung für den Erfolg ist die Bereitschaft zu teilen - auch
Know-how, wozu aber Vertrauen notwendig ist", gab sich Krizek
überzeugt. Innovation werde gestört, weil sich die Unternehmen nur
mehr mit sich selbst beschäftigen würden.
Die mangelnde Fähigkeit, "Innovation auch auf die Straße zu
bringen", beklagte Harald Lakatha, Geschäftsführer von IT Solution.
"Darin haben die Österreicher nicht wahnsinnig viel Erfahrung." Eine
gewisse Risikobereitschaft und Macherqualitäten würden teilweise
ebenfalls fehlen. Gerade Kleinunternehmen, die in ihren Ressourcen
begrenzt seien, müssten sich über Nischenmärkte, in denen es weniger
Wettbewerb gebe, hochhanteln. Nur so seien schnelle Erfolge
erzielbar.
Laufende Änderungen bei technischen oder rechtlichen
Rahmenbedingungen würden die Sache nicht gerade erleichtern. "Legt
man typische Entwicklungszyklen von zwölf Monaten für ein neues
Produkt zugrunde, müssen die Investitionen oft innerhalb von ein bis
zwei Jahren zurückverdient werden. Damit wird das Risiko für jede
Innovationstätigkeit überdurchschnittlich groß. Als Kleiner kann man
das aber nicht anders stemmen."
Vom Kanal-Arbeiter zum kreativen Unternehmens-Berater
Was zählt, ist der Dialog. Davon überzeugten der Österreicher Amir Kassaei – einer der besten Kreativchefs der Welt – und der erfolgreiche Tattendorfer Winzer Hans Reinisch die rund 80 Gäste der gestrigen Facts & Friends-Veranstaltung des Dialog Marketing Verbandes Österreich (DMVÖ). Kassei durch erfolgreiche Case Studies und Reinisch durch seinen Weißwein-Cuvée „Dialog“.
„Klassische Werbung existiert nicht mehr. Zu glauben, dass es heute noch genügt, ausschließlich Werbekampagnen für Plakat oder TV oder Online zu gestalten, ist ein großer Irrtum. Der heutige Werber muss Dialog Marketer sein.Ziel ist es, ein Problem kreativ zu lösen statt einzelne Medienkanäle zu füllen. Früher waren Kreative (Medien-)Kanalarbeiter, heute sind erfolgreiche Werber medienübergreifende kreative Unternehmensberater, die dialogorientiert denken,“ plädierte Amir Kassaei bei der Facts & Friends-Veranstaltung des DMVÖ am 26. Februar im WienerRaiffeisen Forum.
Der gebürtige Iraner ist in Österreich aufgewachsen, studierte in Frankreich und ging dann nach Deutschland um die internationale Werbewelt zu erobern. Er hat es tatsächlich geschafft. Der DDB-Kreativchef zählt laut „The Big Won“, einem internationalen Kreativranking, zu den drei besten Executive Creative Directors der Welt. Unter anderem steht er hinter der aufsehen erregenden VW Online-Kampagne mit Horst Schlämmer, vulgo Hape Kerkeling, der in Blogs darüber berichtet, wie er seinen Führerschein macht. Bei Facts & Friends erzählte Kassaei über seine persönlichen Erfahrungen, gab Tipps für eine erfolgreiche Auslandskarriere und zeigte an dialogorientierten Case Studies, worauf es heute in der Werbewelt ankommt: „Auf ein ganzheitliches Kommunikationsdenken. In 15 Jahren wird es keine Texter und Artdirektoren mehr geben, sondern Kreative, die sich medienübergreifend einem Problem widmen, um zu einer Lösung zu kommen. Die klassische Werbebotschaft - One to many - alleine genügt oft nicht mehr.“ Was zählt, ist der Dialog.
Gesichtet wurden ...
Nicht nur Amir Kassaei überzeugte die rund 80 Dialog Marketer vom Dialog. Auch Top-Winzer Hans Reinisch vom Johanneshof Reinisch überzeugte mit seinem Weißwein-Cuvée „Dialog“ unter anderem Louisa Böhringer (DMVÖ Geschäftsführerin), Wolfgang Hafner (GF dialogic und DMVÖ Vizepräsident), Holger Kossdorff (GF Dr. Kossdorff Werbeagentur), Martina Mekis (PKP), Karin Merzendorfer (Marketingleitung redmail), Jürgen Polterauer (GF Dialogschmiede), Doris Riedl (Twyn Group), Andreas Spielvogel (Wunderman), Helmut Stögerer (GF PKP), Alexandra Vetrovsky-Brychta (Schober Information Group), Daniel Wagner (Selinxx), Martin Wilfing (GF Wilfing Marketing & Sales). Auch beim Wein zählt der Dialog.
Karriere-Tipps von einem, der es geschafft hat: Amir Kassaei
„Mit 15 Jahren kam ich vom Iran nach Österreich. Ich habe keine einzige Deutsch-Schularbeit positiv geschrieben,“ verriet einer der weltweit besten Texter. Um im Ausland Karriere zu machen, muss man laut Kassaei „flexibel sein, Mut, Sprachkenntnisse und Glück haben, zur richtigen Zeit am richtigen Ort die richtigen Leute treffen und größenwahnsinnig sein.“ Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht, ist immer mit Herzblut dabei. Talent alleine reicht für eine Top-Karriere nicht aus. Kassaei: „Man muss unbedingt wollen. Ich habe keinen Führerschein und betreue VW, ich habe eine Glatze und mache Kampagnen für Haarshampoo ...“.
Amir Kassaei
Amir Kassaei einer der jüngsten Kreativchefs Europas. Seine Karriere begann er als Texter bei TBWA und Barci & Partner, danach folgten Texter, Creative Director und Executive Creative Director bei Springer & Jacoby.
Seit 2003 ist er Kreativchef und Geschäftsführender Gesellschafter der DDB Gruppe in Deutschland.
Er entwickelte Kampagnen für Mercedes-Benz, smart, Coca Cola, Allianz, Apple, Adidas, aktuell für Volkswagen, Spiegel usw.
Mit über 500 nationalen und internationalen Preisen (Cannes, Clio, London International Advertising Award, Epica, Art Directors Club Deutschland,
Art Directors Club New York, Eurobest, Cresta, Golden Award of Montreux, One Show, CCA, Epica, u.a) ist Amir Kassaei einer der meistausgezeichneten Kreativen Europas. Er ist Mitglied bei ADC Deutschland, ADC New York, D&AD und CCA .
DDB wurde von Adweek zum Global Agency Network of the year gewählt und ist laut Gunn Report die kreativste Network der Welt.
Johanneshof Reinisch
Der Johanneshof Reinisch ist mit 40 ha (65% Rotwein und 35% Weißwein) das bedeutendste Rotwein-Weingut der Thermenregion. Der Familienbetrieb betreibt Weinbau in vierter Generation. Mit Erfolg. 250.000 Flaschen Wein werden jährlich produziert – für Österreich, Europa, Asien und USA. Eine Auszeichnung folgt der anderen: A-La-Carte-Trophy mit dem 2004 St. Laurent und 2004 Pinot Noir, in der Schweiz „Weltbester St. Laurent“, Falstaff-Sieger und Vinaria-Burgunder-Trophy-Sieger.
Am Johanneshof Reinisch werden gleichermaßen fruchtige Weißweine, gehaltvolle Rotweine und Süßweine gewonnen. Die Leitsorten sind Pinot Noir und St. Laurent. Die ganze Familie ist in den Betrieb involviert, Johann und Veronika Reinisch sind für die Betriebsorganisation und den Weinverkauf zuständig. Der Nachwuchs sorgt sich um die Kultivierung des Weines.
Fotos
Fotocredit: DMVÖ - Abdruck honorarfrei
• Bild 1: Winzer Hans Reinisch, DDB-Kreativchef Amir Kassaei und
DMVÖ Vizepräsident und GF PKP Helmut Stögerer
• Bild 2: Louisa Böhringer (DMVÖ Geschäftsführerin), DDB-Kreativchef
Amir Kassaei, Vetrovsky-Brychta (Schober Information Group),
Wolfgang Hafner (GF dialogic und DMVÖ Vizepräsident), Helmut
Stögerer (GF PKP), Alexandra Winzer Hans Reinisch, DDB-Kreativchef
Amir Kassaei
• Bild 3: Wolfgang Hafner (DMVÖ-Vizepräsident und GF dialogic) und
Jürgen Polterauer (GF Dialogschmiede)
Rückfragen
• Louisa Böhringer (DMVÖ), T: 0676/911 43 40,
louisa.boehringer(at)dmvoe.at
• Eva Mandl (Himmelhoch–Text, PR, Event), T: 0699/111 766 56,
eva.mandl(at)himmelhoch.at



